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Okt
31

Liebe Erstis,

Wie schon im Rahmen der Erstiwoche angekündigt, veranstalten wir, die FSI Informatik und die FSI Psychologie, gemeinsam eine Erstifahrt.

Was tun wir da?
Vor allem gehts darum, dass ihr euch untereinander und uns kennen lernen könnt, und dass wir einfach zusammen ein nettes Wochenende verbringen.

Damit ihr euch nicht zu dolle langweilt, solls nebenbei auch noch ein paar kleine Workshops geben (die sind aber natürlich freiwillig). Von unserer Seite sind bisher z.B. welche zu Hochschulpolitik und kritischer Psychologie geplant, wenn ihr irgendwas beitragen könnt, z.B. eine Einführung in irgendeine exotische Sportart, wie man die Bäume/Pilze im Wald auseinanderhalten kann, und auch einfach was ihr letztes Jahr in Südamerika erlebt habt: Her damit! (Wir besprechen das am Mittwoch beim Vortreffen oder direkt vor Ort.)

Wichtig ist uns, dass wir alle Spaß haben und sich alle wohlfühlen. Das bedeutet insbesondere zwei Dinge:
1. auch wenn es Bier etc. gibt, soll das ganze keine reine Saufveranstaltung sein. Übertreibt es nicht!
2. Damit sich alle wohlfühlen können, tolerieren wir kein grenzüberschreitendes Verhalten und diskriminierende Aussagen (Homophobie, Rassismus, Sexismus, etc …). Dabei entscheidet die betroffene Person, wo ihre Grenzen sind. Wer sich nicht daran hält, werden wir in letzer Konsequenz rauswerfen!

Wann und wo?
Vom 7.11. (jemand da ist etwa ab 17, Essen ca. ab 20 Uhr) bis zum 9.11. (früher Nachmittag).

Wenn ihr nicht die ganze Zeit könnt, könnt ihr auch nur einen Teil der Zeit kommen. Bitte meldet euch aber auch dann an und kommt zum Vortreffen (s.u.), wir möchten wegen schlechter Erfahrungen keine Spontanbesucher, die am Samstagabend unangekündigt und angetrunken vor der Tür stehen.

Wir fahren in den „Kinderwald Tegeler Forst“, das ist kurz hinter dem U-Bahnhof Tegel im Wald.

Man kann dort einfach mit der BVG hinfahren, es wird gemeinsame Anreisegruppen geben, ihr könnt aber auch gerne alleine kommen. Details dazu in den nächsten Tagen hier.

Was kostet das?
Kostenbeteiligung 30€ für sämtliches Essen, alkoholfreie Getränke und die Miete vom Haus, dazu kommt ggf. noch was für Bier und Mate (das kaufen wir ein, wird aber per Strichliste abgerechnet).
Wenn ihr knapp bei Kasse seid und 30€ für euch zu viel sind, fahrt bitte trotzdem mit: Ihr könnt dann auch weniger bezahlen. Wir möchten das nicht überprüfen, sondern vertrauen euch da einfach, gebt uns dann ggf bei der Anmeldung einfach nur 20-25€.

Was soll ich mitbringen?
Schlafsack oder Bettwäsche, Zahnbürste, euer Semesterticket und was ihr sonst so für ein Wochenende im Grünen braucht. Wer hat: Bälle, Spiele, etc…! Für leckeres Essen, alkoholfreie Getränke und Bier ist gesorgt. Natürlich auch für alles andere drum herum. Nicht mitbringen sollst du deinen Laptop!

Anmeldung und Vortreffen
Wir machen am Mittwoch den 5.11. ein Vortreffen. Da werden wir ein paar organisatorische Dinge besprechen, danach ist es einfach ein normaler Kneipenabend. Wir möchten euch bitten, dort hinzukommen, aber wenn ihr da nicht könnt, dürft ihr trotzdem mit zur Erstifahrt :)

Mi, 5.11. 19:30h, in der Meuterei, Reichenberger Str. 58. U Kottbuser Tor (U1/8) oder U Görlitzer Park (U1).

Anmelden könnt ihr euch entweder direkt dort, oder im FSI-Raum (K08). (Bitte das Geld gleich mitbringen!)
Wer zuerst kommt, mahlt zuerst! (es gibt etwa 30 Plätze)

Fragen?
Kommt einfach im FSI-Raum vorbei (K08) oder schreibt uns ‘ne Mail (fsi dings spline.de)

Sep
17

Für alle, die im kommenden Semester bei uns an der FU anfangen, Informatik zu studieren, gibts auch dieses Jahr wieder ganz viele Einführungsveranstaltungen. Infos dazu im Ersti-Bereich.

Bis bald an der FU!
eure FSI Informatik

Aug
29

Freiheit statt Angst

Stoppt den Überwachungswahn!
Die grenzenlose Überwachung ist Realität. Die Snowden-Enthüllungen belegen: Geheimdienste und Unternehmen treten unsere Rechte mit Füßen und sind dabei an Dreistigkeit nicht zu überbieten. Sie dringen in die letzten und intimsten Winkel unserer Privatsphäre vor. Mit Verlaub, es reicht!

Wer überwacht wird, ist nicht frei!
Neue Überwachungsgesetze und Kontrolltechnologien zerstören unsere Freiheit und Selbstbestimmung. Demokratie lebt durch angstfreie Meinungsäußerung und überwachungsfreie Rückzugsräume. Diese zu verteidigen liegt in der Verantwortung von uns allen!

Aufstehen statt Aussitzen!
Derweil übt sich unsere Bundesregierung in stoischer Untätigkeit. Sie ist im Begriff unsere Grundrechte aufzugeben, aber so leicht lassen wir Merkel und Co. mit ihrer Strategie des Aussitzens nicht davon kommen. Deshalb stehen wir gemeinsam auf, um die grenzenlose Überwachung endlich zu beenden!
Wir wollen eine freie, demokratische und offene Gesellschaft. Wir wollen Solidarität statt Misstrauen. Wir wollen freie Gedanken statt Selbstzensur. Wir wollen mehr Mut und Engagement statt Ohnmacht und Resignation. Wir brauchen Freiheit statt Angst. Wir brauchen Euch!

Demoroute
Los geht’s am 30. August 2014 um 14.00 Uhr mit der Auftaktkundgebung vor dem Brandenburger Tor (Straße des 17. Juni). Von dort dreht sich die Demoroute gegen den Uhrzeigersinn, läuft über die Wilhelmstraße, um später vorbei am Hauptbahnhof und am Kanzleramt zurück zur Bühne und der Abschlusskundgebung zu kommen.

Aufruf von freiheitstattangst.de

Jun
28

Seit mittlerweile vier Tagen sind Teile Kreuzbergs nun schon von einer Polizeiübermacht von der Außenwelt abgeriegelt. Grund hierfür war die Entscheidung des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg, die seit mittlerweile fast zwei Jahren durch Refugees besetzte Schule in der Ohlauer Str. zu räumen. Am Montag “halfen” 900 u.a. schwer bewaffnete Polizeikräfte [1] beim sogenannten “freiwilligen” Umzug [2].

An der zum Teil prekären Verhältnissen in der Schule besteht kein Zweifel (Keine oder nicht funktionierenden Sanitäranlagen, 20-30 Menschen teilten sich einen Schlafraum oder u.a. erhebliche interne Konflikte), dennoch ist fraglich wozu bei einem “freiwilligen” Umzug ein ganzer Stadteil abgesperrt wird und die Refugees von der Außenwelt isoliert werden. Eine Gruppe von mehr als 40 Menschen hat sich im Zuge der Polizeiaktion auf das Dach begeben und möchte die Schule nicht verlassen. Grund hierfür ist das große Misstrauen gegenüber der Politik. Der Wortbruch [3] des Senats beim sogenannten Ohlauer-Papier ist nur ein Beispiel von vielen. Die Besetzer_innen fordern ein Bleiberecht für alle Menschen in der Gerhart-Hauptmann-Schule [4] und würden im Zuge dessen die Schule freiwillig räumen. Laut Aussagen einzelner Refugees haben sie nichts mehr zu verlieren und würden im Falle einer gewaltsamen Räumung vom Dach springen.

Heute gibt es um 16:00 vom Hermannplatz eine Demonstration um Solidarität mit den Refugees von der Gerhart-Hauptmann-Schule zu zeigen!

Anzumerken sei, dass bis heute der Presse der Zugang zum Gebäude verwehrt wird. Begründet wird dies durch Bezirksstadbaurat Panhoff (Grüne) mit “Wir brauchen hier und heute keine Presse” [5] sowie die unübersichtliche Gefahrensituation in der Schule. Das Vorgehen des Bezirks wird unter anderem vom deutschen Journalisten-Verband kritisiert [6] und beschäftigt mittlerweile auch das Berliner Verwaltungsgericht [7].

[1] Anfrage von MdL Katharina König bzgl schwer bewaffneter thüringer Polizisten in Berlin
[2] rbb.de – Flüchtlinge wollen nicht weichen
[3] RAV Pressemitteilung: Wortbruch gegenüber den Flüchtlingen vom Oranienplatz!
Auch eine Minimalzusage ist eine Zusage

[4] Statement der Besetzer_innen
[5] vice.de – Grüne versuchen, die letzten Flüchtlinge durch Polizeibelagerung zu zermürben
[6] Kreuzhainer.de – Kritik an Aussperren von Journalisten aus Schule
[7] taz.de – taz geht gegen Presseausschluss vor

Jun
12

An Mahmud Azhar erinnert sich an der Freien Universität heute fast niemand mehr. Vor 24 Jahren, am 07. Januar 1990 wurde der in Pakistan geborene FU-Student Opfer eines gewaltsamen, rassistischen Übergriffs auf dem Campus dieser Hochschule. Er verstarb zwei Monate später am 05. März 1990 an den unmittelbaren Folgen seiner erlittenen Verletzungen. Ein Gedenken an Mahmud Azhar findet weder an dieser Universität noch anderswo in Deutschland statt. Es besteht eine unabdingbare Notwendigkeit das zu ändern und den unerträglichen Zuständen, die dieses Vergessen möglich gemacht haben, offensiv zu begegnen.

Dieser Artikel schafft es nicht, viel über das Leben Mahmud Azhars zu erzählen. Vielmehr wird auf Grundlage von Archivmaterialien über den rassistischen Mord an ihm und den darauffolgenden öffentlichen und universitären Reaktionen, über die Initiativen und den Gerichtsprozess gegen den Täter berichtet. Das ist unter anderem deshalb problematisch, weil über den Menschen Mahmud Azhar nur anhand des rassistischen Angriffs auf ihn selbst geschrieben wird.

Continue reading “Remember Mahmud Azhar!”

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