Wir machen es morgen um 19:00 in der B-lage. Erst Plenum, dann Bier.
Kommt zahlreich. Kommt glücklich. Einwände gibts keine. Danke. Bis
morgen.
http://www.b-lage.de/
http://www.openstreetmap.org/?minlon=13.4510688781738&minlat=52.4735717773438&maxlon=13.4512701034546&maxlat=52.4737777709961
Der Hörsaal 1A wurde heute morgen um 06:10 Uhr von der Polizei geräumt. Über die Umstände der Räumung ist noch nichts Näheres bekannt. Damit endet die Besetzung, die vor drei Monaten, am 11. November 2009, als Ausdruck der Missstände des Bildungssystems begonnen hatte. Der Hörsaal war in dieser Zeit Arbeits-, Diskussions- und Lebensraum, offen für jeden Menschen.
Hier die Pressemitteilung:
Besetzter Hörsaal an FU geräumt – Bildungsstreik geht weiter!
Nach etwa drei Monaten wurde an der FU Berlin in den frühen Morgenstunden des 14. Februar der seit November besetzte Hörsaal 1A geräumt. Die zum Zeitpunkt der Räumung im Hörsaal verbliebenen Aktivist_innen wurden unter Gewaltanwendung von Polizist_innen aus der Universität getragen und vorübergehend festgenommen.
Obwohl die Studierenden im Zuge der Besetzung erste Teilerfolge durchsetzen konnten, zeigten sich Politik und Universitätsleitung gegenüber deren Kernforderungen bisher weitestgehend ignorant: So fanden die Rufe nach einer grundlegenden Umstrukturierung der Lehr- und Lernbedingungen, dem Abbau sozialer Schranken beim Hochschulzugang sowie paritätischer Mitbestimmung in akademischen Gremien kein Gehör.
Anstatt mit den Besetzer_innen und den übrigen Studierenden in einen ernsthaften Dialog zu treten, zog es die Universitätsleitungleitung nun vor, die Verbliebenen von einem Einsatzkommando der Polizei und Mitarbeitern eines privaten Sicherheitsdienstes aus dem Universitätsgebäude räumen zu lassen – selbst ein auf Krücken angewiesener Studierender blieb davon nicht verschont.
AG Öffentlichkeitsarbeit der FU Berlin
Wir sind mit der Arbeit und Form des momentanen AStA zufrieden. Trotzdem sind Kritik und die Rufe nach mehr Offenheit und Transparenz angebracht. Wir wünschen uns einen AStA, dessen Handeln für alle Studierende nachvollziehbar ist. Und während einiges an Veränderung innerhalb der Koalition möglich ist und gemacht wird, scheint es uns unmöglich, einen transparenteren Haushalt innerhalb der Koalition durchzusetzen.
Nach reiflicher Überlegung haben wir deshalb auf dem “offenen Koalitions- und Verständigungstreffen” den Vorschlag eingebracht, den Haushaltsausschuss mit einer Person aus der Opposition zu besetzen. Davon erhoffen wir uns, dass allen Studierenden die Möglichkeit gegeben ist, die Ausgaben ihres AStA nachzuvollziehen. Gleichzeitig denken wir, dass auch bei einer transparenten Haushaltsführung der Knebel des hochschulpolitischen Mandats weiter kreativ gelockert werden kann.
Die Initiative wird von weiten Teilen der Opposition getragen. Es ist unsere Hoffnung, dass der Vorschlag auch innerhalb der AStA-Koalition auf Zustimmung trifft. Wir glauben, dass Schritte zu mehr Transparenz nicht nur zur Wahrung der Mehrheit in Zukunft nötig sein werden, sondern den AStA in seiner jetzigen Form sogar stärken würden.
Da uns bewusst ist, dass so ein Schritt auch ein beachtliches Risiko birgt, werden wir in der kommenden Sitzung des StuPa darauf verzichten, Anträge zu Satzungsänderungen des Wahlverfahrens zu unterstützen. Sollte der Schritt zu mehr Transparenz Erfolg zeigen, wäre es im nächsten Jahr Aufgabe des StuPas, diese Veränderung permanent zu machen.
- FSI Mathe/Info
N’abend!
Wir treffen uns diesen Donnerstag zu einer gemütlichen Runde
Bier/Kicker/Rumsitzen/… in der B-lage, Neukölln
(http://www.b-lage.de/) und obwohl als mehrmals erwähnt ich mich auch
alleine spaßig abschieße, würde mich freuen, wenn viele Leute
auftauchen:)
Schlaft schön:)
ps, ach ja, und wie immer, angeblich um 20:14, wenn aber überhaupt jemand zu der Zeit auftaucht, kriegt er/sie ein Bier von mir…
Am kommenden Mittwoch, den 20.01 findet um 16:00 Uhr im Hörsaal der Informatik eine Institutsvollversammlung statt. Die Vollversammlung will einen Überblick darüber geben, welche Gedanken wir uns bis jetzt zur Verbesserung unserer Lehr- und Lernsituation gemacht haben. Unter dem Stichwort projektorientiertes Lern möchten wir die Möglichkeit eröffnen über Alternativen zur aktuellen Leistungskontrolle nachzudenken. Es soll möglich werden, Klausuren, Übungszettel und Anwesenheitspflichten durch studentische Projekte zu ersetzen, in denen Studierende gemeinsam an realen Problemstellungen arbeiten und so ihr Wissen erweitern und fördern.
Wir freuen uns auf eine rege Diskussion!