Aug
16

Der Fachbereichsrat Mathematik/Informatik hat auf seiner letzten regulären Sitzung die folgenden Zahlen zur Tutoreneinstellung beschlossen:

Informatik:

Veranstaltung Vorraussichtliche Teilnehmerzahl Tutoren/innen Teilnehmer/innen pro Tutorium
ALP I 220 4 27
ALP III 180 4 22
ALP V 100 2 25
TI I 220 4 27
TI III 180 4 22
AWS 150 3 25
Info A+Info A Phys 150 3 25
Alg+DS Bioinfo 80 2 20
Alg. Bioinfo 50 1 25

Mathematik:

Veranstaltung Vorraussichtliche Teilnehmerzahl Tutoren/innen Teilnehmer/innen pro Tutorium
Analysis I 200 3 33
Lineare Algebra I 200 2 33
Lineare Algebra I (Lehramt) 200 1 33
Coma I 200 3 33
Stochastik I 144 2 36
Algebra und Zahlentheorie 108 2 27
Geowissenschaftler I 80 1 40
Physiker I 270 4 33
Physiker III 140 2 35
Informatiker I 200 3 33
Informatiker III 300 4 37
Statistik Biologen 180 2 45

Die Zahl der Teilnehmer pro Veranstaltung gehen auf Daten aus dem Vorjahr zurück. Die Teilnehmerzahl pro Tutorium geht davon aus, dass jeder Tutor zwei Tutorien gibt.

Angesichts dieser Zahlen stellt sich die Frage, ob überhaupt noch eine angemessene Betreuung in den Übungen möglich ist und wieviel hier noch vermittelt werden kann. Erwartet uns nicht in naher Zukunft kein Geldregen oder ein Prioritätenwechsel bei der Mittelvergabe innerhalb des Fachbereichs müssen wir uns die Frage stellen, ob Regelungen, wie die aktive und regelmässige Teilnahme noch umsetzbar sind oder vielleicht gelockert werden müssen. Auch die schlecht bis garnicht bezahlten ABV-Tutoren für Bachelorstudierende und Lehraufträge für Masterstudierende, die bis jetzt höchstens zwei bis drei vollwertige Tutoren ersetzen, können die Problematik nicht lösen.

Die Studienordnung sagt dazu: “Die Übungen finden begleitend zur Vorlesung in kleinen Gruppen statt, die nach Möglickeit nicht mehr als zwangig Teilnehmerinnen und Teilnehmer umfassen sollen…”, “Die Lösungen oder Lösungsansätze werden in den Übungsgruppen vorgetragen und diskutiert. Zwer der Übungsgruppen ist sowohl die Vertiefung des Vorlesungsstoffes als auch das Einüben der zu erlernenden Methoden und Techniken. Ferner soll die Arbeit mit Büchern, das Gespräch über Informatik, die Zusammenarbeit und die Planung der eigenen Arbeitsweise erlernt werden.”

Mai
16

Die nächste Fachbereichsratssitzung findet am 20.05.09 um 14:15 Uhr im Raum 1.1.16 des Physikgebäude statt. Die aktuelle Einladung gibt es hier (aus dem Universitätsnetz).

Mrz
02

Der Fachbereichsrat trifft sich im Sommersemester planmässig zu den folgenden Terminen:

29.04.2009, 13.05.2009, 10.06.2009, 08.07.2009.

Siehe auch: Sitzungstermine

Feb
19

In der letzten Sitzung des alten Fachbereichsrat am 11.02.2009 wurde die folgende Stellungnahme zur Wiederholbarkeit von Prüfungsleistung verabschiedet. Damit reagiert der Fachbereichsrat auf eine Anfrage des FU Präsidiums, die uns leider nicht vorliegt.

*Beschluss XXI/194*: Der FBR befürwortet folgenden Wortlaut zu der Wiederholbarkeit von Prüfungsleistungen:

(1) Jede nicht bestandene Prüfungsleistung darf grundsätzlich zweimal wiederholt werden. Bei Nichtbestehen des dritten Prüfungsversuchs ist die Modulprüfung endgültig nicht bestanden.

(2) Ein erster Prüfungsversuch gilt als Freiversuch, wenn zu dieser Prüfungsleistung in der zugehörigen Prüfungsordnung ein Freiversuch vorgesehen ist.

(3) Eine im Rahmen des Freiversuchs bestandene Prüfungsleistung kann einmalig zwecks Notenverbesserung wiederholt werden. Eine im Rahmen des Freiversuchs nicht bestandene Prüfungsleistung gilt als nicht unternommen.

(4) Eine Anmeldung zu einem Modul beinhaltet zugleich die Anmeldung zu allen zugehörigen Prüfungsleistungen zum jeweils ersten angesetzten Termin. Nach Nichtbestehen einer Prüfungsleistung ist eine erneute Anmeldung zu dieser Prüfungsleistung ggf. auch nach Wiederholung der zugehörigen Lehrveranstaltungen erforderlich.

Mit 11:0:1E angenommen.

Was bedeutet das für die Studierenden? In erster Linie eine voraussichtliche Verschlechterung ihrer Studienverhältnisse, da nun nicht mehr beliebig oft eine Prüfungsleistung wiederholt werden kann, sonder nur noch vier mal, wenn wir den Freiversuch mitrechnen. Gerechtfertigt wird die Stellungnahme mit dem Argument der “Lebensplanung”. Wir würden Studierenden helfen, wenn wir ihnen rechtzeitig vor Augen führen, dass sie für das entsprechende Fach ungeeignet sind. Eine lobenswerter Ansatz, der den falschen Weg wählt. Eine intensivere Beratung und Betreuung könnte eventuelle Probleme aufdecken und den Studierenden bei deren Lösung begleiten, auch wenn die Lösung einen Studienabbruch umfasst. Wir könnten auf die Schicksale von Einzelpersonen eingehen und würden nicht alle pauschal vor die Wandstellen. Wir würden den Stress, der jetzt schon im Bachelorstudium vorhanden ist nicht noch verstärken. Wir würden die geringe Zahl der Betroffenen einfach gerecht behandeln und nicht eine Entscheidung über ihr Leben treffen an der sie nicht partizipieren konnten.

Zum Glück handelt es sich bis jetzt nur um eine restriktive Stellungnahme des Fachbereichsrat und nicht um eine FU-weite Einheitsregelung. Diese müsste erst vom Akademischen Senat verabschiedet werden. Der Akademische Senat ist leider nicht für Mildtätigkeit gegenüber den Studierenden bekannt und so wird es eher zu einer noch restriktiveren Regelung kommen. Der einzige Ausweg: Auf die Barrikaden

Nov
17

Wir dürfen uns über positive Resonanz unseres “Flugblatts” freuen:

Liebe Mitglieder des Fachbereichs,

letzte Woche gab es ein Flugblatt der Fachschaftsinitiativen Mathe/Informatik und Bioinformatik zu Themen wie der Raumsituation und der Anzahl von Tutorien.
Übernächsten Freitag, am 28.11.2008, um 14:15 im Hörsaal werden wir eine Informations- und Diskussionsveranstaltung zu den darauf angesprochenen Themen anbieten.
Ich gehe dabei auf die einzelnen Punkte des Flugblattes ein und erläutere als Hintergrundinformation die finanzielle Situation des Fachbereichs. Anschließend können wir über mögliche Vorschläge diskutieren, wie man das Beste aus der Situation macht.
Die Veranstaltung ist etwas relevanter für Benutzer/innen des Informatikgebäudes, dürfte aber überwiegend ebenso für die restlichen FB-Mitglieder von Interesse sein — und zwar gleichermaßen für Studierende wie Mitarbeiter/innen.
Über eine zahlreiche Teilnahme, würden wir uns freuen,

Lutz Prechelt