Archive for the 'Hochschulpolitik' Category

Jan
08

An der FU finden wieder Wahlen statt. Wählen könnt ihr am Dienstag (13.) von 10-16 und Mittwoch (14.) von 10-15 Uhr in der Arnimallee 3, Raum 006 (Teeküche).

Wir von den FSIn Mathe und Info wollen weiter engagiert in der Hochschulpolitik mitarbeiten und uns für eure Interessen am Fachbereich, aber auch an der FU insgesamt, einsetzen. Dazu treten Studis unserer FSIn auf folgenden Listen zu den Wahlen an:

  • Akademischer Senat (AS): Liste 1 Fachschaftsinitiativen/Offene Liste
  • Fachbereichsrat (FBR): Liste FSI Mathe/ Informatik
  • Studierendenparlament (StuPa): Liste 30 FSI Mathe/Info

Vielleicht sind ja sogar Leute dabei, die ihr persönlich kennt : )

Über viele Stimmen und hohe Beteiligung freuen sich
eure FSIn Mathe und Info

Hier weitere Fragen und Antworten zur Wahl: Continue reading Uni-Wahlen

Okt
31

semesterticket-bild

Vom 11. bis 13. November wird mal wieder über die Fortführung des Semestertickets urabgestimmt. Das muss regelmäßig geschehen, da das Ticket ja nicht ganz billig ist und verpflichtend von allen Studis bezahlt wird, ob sie es nun nutzen oder nicht.

Wenn die Wahlbeteiligung zu gering ist, gibt es im nächsten Semester kein Ticket mehr (unabhängig vom sonstigen Ergebnis der Abstimmung)!! Deswegen ist eure Teilnahme sehr wichtig.

Wer? Wahlberechtigt sind alle Studierenden der FU Berlin

Wann? Vom 11. bis 13. November jeweils von 09:45 bis 16:15 Uhr

Wo? In der Teeküche, Raum 006, Arnimallee 3 (für FB Mathe/Info, andere siehe Link unten)

Mitbringen? Perso/Pass/Führerschein und Studierendenausweis

Der Wahlzettel hat drei Fragen: Die erste bezieht sich auf das derzeitige Ticket (Berlin ABC), die zweite auf ein – teureres – Ticket für ganz Brandenburg (VBB Gesamtnetz) und die dritte fragt, ob ihr das Brandenburg-Ticket bevorzugen würdet, sollte es für beide eine Mehrheit geben. Wer in jedem Fall ein Semesterticket möchte, also auch die teurere Option mit Brandenburg-Ticket akzeptieren würde, aber das bisherige ABC-Ticket bevorzugt, kann das z.B. in der Urabstimmung durch “Ja, Ja, Nein” ausdrücken. Wer mit “Ja, Nein, Nein” stimmt, will nur das ABC-Ticket und andernfalls gar kein Semesterticket.

Der Preis ist 184,10 EUR für das Berlin-Ticket bzw. 229,90 Euro für das Brandenburg-Ticket ab nächstem Wintersemester mit Preissteigerungen in den Jahren darauf. Mehr Infos zu allen Wahllokalen, Preisen der Tickets und vor allem die genauen Abstimmungsfragen findet ihr auf der Seite des zentralen studentischen Wahlvorstands.

Jun
06

Am nächsten Dienstag finden von 10 bis 15 Uhr die Wahlen zum Institutsrat des Instituts für Mathematik statt. Ort: Arnimallee 3, Raum 006.

Da der Institutsrat insbesondere über das jeweils zukünftige Lehrangebot entscheidet, ist dort eine starke studentische Stimme wichtig. Geht also wählen (und wählt uns, die FSI!).

Feb
15

Am Mittwoch hat wieder der akademische Senat getagt. Nachdem dort ein von den Studierenden angebotener weiterer Dialog abgelehnt wurde, kam es zu lautstarken Protesten. Daraufhin hat das Präsidium die Sitzung an einen abgeschiedenen Ort in Teltow verlegt und dort nichtöffentlich fortgesetzt.

Dabei kam es zu Ausschreitungen. Außerdem wurde über die RSPO abgestimmt. Die Studierenden im AS machten von ihrem Gruppenveto gebrauch, um die Entscheidung (einmalig) noch aufzuschieben bis zur nächsten Sitzung. Dazu hat das Studierendenparlament die folgende Resolution veröffentlicht, die wir hier abdrucken.


Resolution des Studierendenparlaments zu den Geschehnissen um die Sitzung des Akademischen Senats am 13.02.2013

Am Rande der Sitzung des AS am 13.02.2013 wurden Studierende vom privaten Sicherheitsdienst der FU verprügelt. Studierende wurden getreten, ihnen wurden Haare ausgerissen, sie wurden zu Boden geworfen und ihnen wurde massiv gedroht. Der Sicherheitsdienst war u.a. mit Kabelbindern ausgestattet. Im Anschluss wurde auch Polizei gegen Studierende der FU eingesetzt, wobei diese angesichts der massiven Gewalt, der sie sich durch eingesetzte private Sicherheitskräfte ausgesetzt sahen, sogar – trotz der Repressionserfahrungen bei den letzten AS-Sitzungen – erleichtert über das Auftauchen der Beamtinnen waren. Es wurden auf Grund der Anwesenheit der Beamtinnen sofort Anzeigen gegen Studierende erhoben.

Das Präsidium der FU, inklusive aller amtierenden Vizepräsidenten sowie FU-Kanzler Lange tragen die volle Verantwortung für den exzessiven Einsatz von Gewalt gegen Studierende der FU. Der Akademische Senat führte wissentlich und ungeachtet der Vorgänge direkt außerhalb des Sitzungsorts die Beschlussfassung über die umstrittene Rahmenstudien- und -prüfungsordnung (RSPO) durch.

Aufgrund dieser massiven, vom Präsidium der FU vollumfänglich zu verantwortenden und in keinster Weise zu rechtfertigenden Eskalation fordert das Studierendenparlament der FU den sofortigen Rücktritt des gesamten Präsidiums. Das Studierendenparlament stellt fest, dass auch den Akademischen Senat in beschämender Weise Verantwortung trifft.

Wir verurteilen jegliche Art von Gewalt und Repression gegen Studierende und fordern die FU zu einer sofortigen Aufkündigung der Zusammenarbeit mit dem direkt verantwortlichen privaten Sicherheitsdienst AWR auf. Die zuständige Senatsverwaltung wird aufgefordert, umgehend Konsequenzen aus der neuerlichen Eskalation der Gewalt gegen Studierende an der FU zu ziehen, welche unstreitig ein trauriges, neues und keinesfalls länger hinnehmbares Niveau erreicht hat.

Jan
30

Am 23.01. sollte die umstrittene RSPO vom akademischen Senat beschlossen werden. Studierende, die der Sitzung des Akademischen Senats beiwohnen wollten, wurden durch ca. 80 Beamte der Berliner Polizei daran gehindert.

Unten findet ihr unseren offenen Brief an das Präsidium aus diesem Anlass. Weitere Infos: http://tinyurl.com/bdg7p9q.


Sehr geehrte Damen und Herren,

am Mittwoch, den 23.1., hat das Präsidium der FU Berlin einen massiven Polizeieinsatz zur Sicherung der Sitzung des Akademischen Senats veranlasst.

Wir sind erschrocken und empört über diese Nachricht. Ein derartiges Vorgehen verurteilen wir als absolut unangemessen.

Uns ist bewusst, dass es in der Diskussion um die neue Rahmenstudien- und Prüfungsordnung (RSPO) erhebliche Meinungsverschiedenheiten zwischen den im Akademischen Senat vertretenen Gruppen gibt. Wir sind uns ebenfalls darüber im Klaren, dass in der Vergangenheit bereits eine Sitzung des akademischen Senats durch Protestierende verhindert wurde.

Keine noch so schwierige und festgefahrene Diskussion in einem Gremium der akademischen Selbstverwaltung rechtfertigt jedoch einen solchen Einsatz. Gerade, dass es als notwendig empfunden wird, die Sitzung in dieser Weise abzusichern, zeigt, dass die RSPO in ihrer aktuellen Fassung nicht beschlussfähig ist.

Wir fordern das Präsidium zu einem fairen, demokratischen und gewaltfreien Dialog auf, der erst endet, wenn ein Kompromiss gefunden wurde. Bitte setzen Sie sich ernsthaft und ergebnisoffen mit den gerechtfertigten Bedenken, die gegen den RSPO-Entwurf geäußert werden, auseinander.

mit verärgerten Grüßen

Fachschaftsinitiative Mathematik Fachschaftsrat Bioinformatik Fachschaftsinitiative Informatik

Jan
07

Das Jahr fängt gleich mit einem wichtigen Termin an: Am 15. und 16. Januar (nächste Woche Di und Mi) sind Wahlen an der FU. Als Studis könnt ihr dabei die studentischen Vertreterinnen für

  • den Akademischen Senat (AS)
  • den Fachbereichsrat (FBR) Mathematik und Informatik
  • das Studierendenparlament (StuPa)
wählen.  Das Wahllokal befindet sich in der Arnimallee 3, Erdgeschoss, Raum 006, Teeküche, Öffnungszeiten: Dienstag (15.) von 10-16 Uhr und Mittwoch (16.) von 10-15 Uhr. Das StuPa kann auch noch am Do, 17.01. gewählt werden.
 
Die Leute, die ihr wählt, haben Einfluss auf für euch wichtige Themen. Geht also wählen! Mehr Informationen gibt es beim Klick auf den Weiterlesen-Link unten.
 
Wir von der FSI werben natürlich dafür, dass ihr eure Stimme den Listen der Fachschaftsinitiativen gebt!
 
Es gibt begründeten Verdacht, dass die AS-Liste OLAF (Offene Liste aller Fachbereiche) eine sogenannte Tarnliste ist, deren Mitglieder von Professorinnen im akademischen Senat abhängig sind, z.B. Promotion… Ähnliches wird der Liste PUZ (Pragmatisch Unabhängig Zukunftsorientiert) vorgeworfen.
 

Jun
14

Gestern (13.12.2012) wurde im Fachbereichsrat (FBR) Mathematik Informatik ohne Gegenstimme mit einer Enthaltung folgender Beschluss gefasst:

Der FBR Math/Inf beantragt, RSPO §21(3) wie folgt zu ändern: als Satz 2 wird eingefügt: „Abweichend davon können Prüfungsordnungen für einzelne oder alle Module auch drei Wiederholungsversuche vorsehen.“ (und im Satz 3 das Wort „zweite, “ streichen)

Dieser Beschluss wird wie folgt begründet:

Der FBR ist der Ansicht, dass der Wunsch, sich bei der Zahl der Wiederholungsversuche den anderen Berliner Universitäten anzupassen abgewogen werden muss gegen die Gefahr, dass zumindest in manchen Fächern die (Zwangs)Studienabbruchquoten ansteigen könnten. Diese Gefahr ist in stark von Klausuren als Prüfungsform bestimmten Fächern wie den unseren klar gegeben, denn die Prüfungen treten quasi paarweise (zwei nach jeder Durchführung der Veranstaltung) auf.

Die FSI Mathematik sieht grundsätzlich keinen Bedarf die Anzahl von Prüfungswiederholungen zu beschränken, aber sieht in dem Beschluss ein Entgegenkommen.

Mai
30

Am 20. Juni soll in der Sitzung des Akademischen Senats über die Rahemenstudien- und -prüfungsordnung abgestimmt werden. Der endgültige Entwurf wurde den Mitgliedern dieses Gremiums bereits zugeschickt. Damit gibt es erstmals einen offiziellen Entwurf der RSPO.

Die Befürchtung vieler Studierender ist, dass ihre Kritik an der geplanten Ordnung nicht gehört und der Entwurf einfach abgenickt wird. Um dies zu verhindern und möglichst viele Studierende zu informieren soll am 6. Juni eine uniweite Vollversammlung im Hörsaal 1A stattfinden.

Die Teilnahme an einer Vollversammlung muss Studierenden grundsätzlich ermöglicht werden. Ihr könnt eure Vorlesungen und Seminare also guten Gewissens ausfallen lassen und an der VV teilnehmen.

Es steht einiges auf dem Spiel: Anwesenheitspflicht, nur noch drei Versuche pro Prüfung und Zwangsberatung mit Auflagen sind nur einige der geplanten Änderungen.

Mehr Informationen zur RSPO gibt es auch unter http://tobib.spline.de/fubook

Apr
25

Folgende Resolution hat das Studierendenparlaent der FU einstimmig verabschiedet:

Das 31. Studierendenparlament der FU Berlin fordert eine grundlegende Überarbeitung der seitens des Präsidiums für die FU geplanten Rahmenprüfungsordnung und weist den aktuellen Entwurf als extrem restriktiv und völlig inakzeptabel zurück.

Wir wenden uns insbesondere entschieden gegen die in dem Entwurf enthaltene Verschärfung von Zwangsexmatrikulationsmechanismen, die Regelungen zur potentiellen Ausweitung der Anwesenheitspflicht sowie gegen die massive Einschränkung der Prüfungswiederholbarkeit. Es existieren keinerlei Statistiken oder andere nachvollziehbare Gründe, welche die Notwendigkeit sowie die Verhältnismäßigkeit derart restriktiver Mechanismen belegen könnten. Auch die geplante Übergangsregelung für bisher immatrikulierte Studierende ist angesichts der Existenz einer erheblichen Anzahl Studierender, welche mit Inkrafttreten der Ordnung in mindestens einem Fall zwingend einen Drittversuch bestehen müssten, untragbar und muss dringend überarbeitet werden. Die Modulanmeldung darf darüber hinaus in keinem Fall mit der Prüfungsanmeldung verknüpft werden, um nicht noch zusätzlichen Druck zu generieren.

Eine Einbeziehung oder Information Studierender hinsichtlich des Erarbeitungsprozesses für die Rahmenprüfungsordnung war zu keinem Zeitpunkt gegeben und ist seitens des Präsidiums nach wie vor nicht geplant. Aus diesem Grund sind der gesamte Prozess sowie sein vorläufiges Ergebnis als undemokratisch zurückzuweisen. Die geplante Rahmenprüfungsordnung stellt insgesamt einen breiten Angriff auf die Vielfalt und die Freiheit der Lehre dar und ist inhaltlich in weiten Teilen darauf ausgerichtet, Studierende erheblich unter Druck zu setzen. Dabei wirkt sich der steigende Leistungsdruck insbesondere auf sozial benachteiligte Studierende aus, die durch ihre persönliche Situation auf eine freie und flexible Studienstruktur und Zeiteinteilung angewiesen sind. Die Exzellenzinitiative sowie die Novellierung des BerlHG führen somit gleichermaßen zu einer unsozialen, rückwärtsgewandten und anti-emanzipatorischen Dynamik in der Hochschulbildung, welche es seitens aller beteiligten Akteure aufzuhalten gilt.

Hintergrund ist ein Entwurf für eine neue Rahmenprüfungsordnung. Diese Ordnung ist so etwas wie eine Prüfungsordnung, die für alle Fachbereiche gilt. Der Entwurf wurde bisher noch nicht offiziell veröfentlicht. Einen älteren Entwurf findet ihr hier: https://docs.google.com/file/d/0B1KDz2sqTydhNjNEcEYtVk9iMFU/edit?pli=1

Weiter Infos gibts auch hier: http://fsi.spline.de/blog/2012/04/11/pruefungswiederholbarkeit/

Jan
04

Wie in jedem Jahr finden auch diesmal die Wahlen zum Studierendenparlament in der zweiten Januarwoche, also vom 10. bis zum 12. Januar, statt.

Auch wenn wir als FSI Mathematik dieses Jahr nicht selbst antreten, möchten wir doch dazu aufrufen, euch an der Wahl zu beteiligen. Das Wahllokal findet ihr wie immer in der Teeküche (Arnimallee 3, Raum 006).