Jan
30

Am 23.01. sollte die umstrittene RSPO vom akademischen Senat beschlossen werden. Studierende, die der Sitzung des Akademischen Senats beiwohnen wollten, wurden durch ca. 80 Beamte der Berliner Polizei daran gehindert.

Unten findet ihr unseren offenen Brief an das Präsidium aus diesem Anlass. Weitere Infos: http://tinyurl.com/bdg7p9q.


Sehr geehrte Damen und Herren,

am Mittwoch, den 23.1., hat das Präsidium der FU Berlin einen massiven Polizeieinsatz zur Sicherung der Sitzung des Akademischen Senats veranlasst.

Wir sind erschrocken und empört über diese Nachricht. Ein derartiges Vorgehen verurteilen wir als absolut unangemessen.

Uns ist bewusst, dass es in der Diskussion um die neue Rahmenstudien- und Prüfungsordnung (RSPO) erhebliche Meinungsverschiedenheiten zwischen den im Akademischen Senat vertretenen Gruppen gibt. Wir sind uns ebenfalls darüber im Klaren, dass in der Vergangenheit bereits eine Sitzung des akademischen Senats durch Protestierende verhindert wurde.

Keine noch so schwierige und festgefahrene Diskussion in einem Gremium der akademischen Selbstverwaltung rechtfertigt jedoch einen solchen Einsatz. Gerade, dass es als notwendig empfunden wird, die Sitzung in dieser Weise abzusichern, zeigt, dass die RSPO in ihrer aktuellen Fassung nicht beschlussfähig ist.

Wir fordern das Präsidium zu einem fairen, demokratischen und gewaltfreien Dialog auf, der erst endet, wenn ein Kompromiss gefunden wurde. Bitte setzen Sie sich ernsthaft und ergebnisoffen mit den gerechtfertigten Bedenken, die gegen den RSPO-Entwurf geäußert werden, auseinander.

mit verärgerten Grüßen

Fachschaftsinitiative Mathematik Fachschaftsrat Bioinformatik Fachschaftsinitiative Informatik

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