FSI Logo
Jul
02

Heute verabschiedete das 34. Studierendenparlament (StuPa) mit den Stimmen der FSI Mathe/Informatik folgenden Antrag:

Hiermit beantragt die Liste der Fachschaftsinitiative Psychologie, dass das 34. Studierendenparlament die folgende Resolution verabschieden möge:

Die Studierendenschaft der „F“U Berlin fordert, die Universitätsleitung auf politische Zensur zu beenden und der Studierendenschaftsvertretung, sowie studentischen Gruppen und Initiativen kostenlos und so unmittelbar wie möglich Infrastruktur für Veranstaltungen zur Verfügung zu stellen.Um die Aufgaben der Studierendschaft wahrnehmen zu können, müssen Räumlichkeiten und technische Infrastruktur der Universität bereit gestellt werden.

Seit dem Sommersemester 2013 kam es immer wieder zu Verzögerungsprozessen von Raumanfragen und auch Ablehnungen seitens der Universitätsleitung. Sowohl Veranstaltungen, die einer langfristigen Planung benötigen, als auch Veranstaltungen, die zu aktuellen Geschehnissen organisiert werden, können aufgrund solcher Verzögerungen nicht stattfinden oder müssen auf außeruniversitäre Räume zurückgreifen. Die Selbstverwaltung seitens der Studierendenschaft ist somit nicht gesichert und dieser Zustand ist inaktzeptabel. Continue reading Resolution gegen politische Zensur bei der Raumvergabe

Feb
14

Der Hörsaal 1A wurde heute morgen um 06:10 Uhr von der Polizei geräumt. Über die Umstände der Räumung ist noch nichts Näheres bekannt. Damit endet die Besetzung, die vor drei Monaten, am 11. November 2009, als Ausdruck der Missstände des Bildungssystems begonnen hatte. Der Hörsaal war in dieser Zeit Arbeits-, Diskussions- und Lebensraum, offen für jeden Menschen.

Hier die Pressemitteilung:

Besetzter Hörsaal an FU geräumt – Bildungsstreik geht weiter!

Nach etwa drei Monaten wurde an der FU Berlin in den frühen Morgenstunden des 14. Februar der seit November besetzte Hörsaal 1A geräumt. Die zum Zeitpunkt der Räumung im Hörsaal verbliebenen Aktivist_innen wurden unter Gewaltanwendung von Polizist_innen aus der Universität getragen und vorübergehend festgenommen.

Obwohl die Studierenden im Zuge der Besetzung erste Teilerfolge durchsetzen konnten, zeigten sich Politik und Universitätsleitung gegenüber deren Kernforderungen bisher weitestgehend ignorant: So fanden die Rufe nach einer grundlegenden Umstrukturierung der Lehr- und Lernbedingungen, dem Abbau sozialer Schranken beim Hochschulzugang sowie paritätischer Mitbestimmung in akademischen Gremien kein Gehör.

Anstatt mit den Besetzer_innen und den übrigen Studierenden in einen ernsthaften Dialog zu treten, zog es die Universitätsleitungleitung nun vor, die Verbliebenen von einem Einsatzkommando der Polizei und Mitarbeitern eines privaten Sicherheitsdienstes aus dem Universitätsgebäude räumen zu lassen – selbst ein auf Krücken angewiesener Studierender blieb davon nicht verschont.

AG Öffentlichkeitsarbeit der FU Berlin

Mai
30

Das Dekanat hat auf seiner Sitzung am 05.05.09 im Einvernehmen mit dem Präsidium bzw. der Technischen Abteilung beschlossen die Mathematikvilla samt Hexenkeller zu renovieren. Dabei hat sich das Dekanat für die folgende Änderungen entschieden:

• Herrichtung eines Foyers im Eingangsbereich und einer Terrasse im Innenhof;
• Beibehaltung der Seminarräume im Erdgeschoss des Hinterhauses;
• Beibehaltung der Teeküche im gleichen Bereich;
• Dauerhafte Bereitstellung eines Fachschaftsraums im gleichen Bereich als Ersatz für den
(wegfallenden) Hexenkeller in der Villa;
• Herrichtung von Standard-Büroräumen im Vorderhaus;
• Einrichtung einer Behindertentoilette im Eingangsbereich zu Hörsaal 001;
• Perspektivische Planung (Verbindungstrakt) eines repräsentativen Sitzungs- und
Besprechungsraumes (z.B. FBR).

Aus den aufgeführten Punkten und Nachfragen im Fachbereichsrat geht hervor, dass die Renovierung auf Kosten der Studierenden stattfindet. Eine Nutzung des Hexenkellers durch die Studierenden ist nach der Renovierung nicht vorgesehen. Als „Ersatz“ soll ein Fachschaftsraum eingerichtet werden, sobald die Mathematik/Informatik ein neues Gebäude erhalten hat (ca. 2010/11). Die Studierenden sollen sich ansonsten auf freie Seminarräume verteilen, falls sie Platz zum Arbeiten brauchen. Dabei wird auf die Möglichkeit verwiesen, freie Räume auf der Fachbereichsseite einzusehen. Es ist jedoch klar, dass temporäre Räumlichkeiten keinen Ersatz für eine Institution wie den Hexenkeller darstellen. Der Wert von Frei- und Arbeitsräumen wird wie immer unterschätzt. Stattdessen wird lieber Platz für Drittmittelproffessuren plus Anhang geschaffen.

Wir fordern eine Einbindung der Studierenden in den Entscheidungsprozess und eine langfriste Berucksichtigung der studentischen Interessen. In unseren Augen muss der Hexenkeller in seiner jetztigen Form erhalten bleiben.

Nov
17

Wir dürfen uns über positive Resonanz unseres „Flugblatts“ freuen:

Liebe Mitglieder des Fachbereichs,

letzte Woche gab es ein Flugblatt der Fachschaftsinitiativen Mathe/Informatik und Bioinformatik zu Themen wie der Raumsituation und der Anzahl von Tutorien.
Übernächsten Freitag, am 28.11.2008, um 14:15 im Hörsaal werden wir eine Informations- und Diskussionsveranstaltung zu den darauf angesprochenen Themen anbieten.
Ich gehe dabei auf die einzelnen Punkte des Flugblattes ein und erläutere als Hintergrundinformation die finanzielle Situation des Fachbereichs. Anschließend können wir über mögliche Vorschläge diskutieren, wie man das Beste aus der Situation macht.
Die Veranstaltung ist etwas relevanter für Benutzer/innen des Informatikgebäudes, dürfte aber überwiegend ebenso für die restlichen FB-Mitglieder von Interesse sein — und zwar gleichermaßen für Studierende wie Mitarbeiter/innen.
Über eine zahlreiche Teilnahme, würden wir uns freuen,

Lutz Prechelt