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Okt
21

Nach zähen Gesprächen zwischen den Streikenden am Brandenburger Tor mit dem Vizepräsidenten des Bundesamts für Migration sowie dem Migrationssprecher der SPD-Bundesfraktion wird der Streik bis Januar unterbrochen. Es wurde zugesichert dass die Forderungen wie dem Zugang zum Arbeitsmarkt oder zu Sprachkursen in die kommenden Koalitionsverhandlungen mit eingebracht werden. Den Streikenden selbst geht es vor allem um die Abschaffung der Residenzpflicht, das Asylbewerberleistungsgesetz und eine angemessene Bleiberechtsregelung für Flüchtlinge. Siehe hierzu den Flüchtlinge brechen Hungerstreik ab im Tagesspiegel. Desweiteren gibt es mittlerweile auch kritische Berichterstattungen von Panorama mit Lampedusa-Flüchtlinge: Hardliner machen mobil und Monitor mit Festung Europa – Die Schuld der EU-Grenzwächter im öffentlich-rechtlichem Fernsehen zu finden.

Es bleibt abzuwarten inwiefern die SPD ihre Fehler in der Vergangenheit korrigieren möchte und die CDU sich dazu verhält. Innenminister Friedrich scheint als bisherige Antwort nur eine Verstärkung der Festung Europa parat zu haben.

Aug
23

freiheit statt angst
Ein breites gesellschaftliches Bündnis ruft zur Demonstration für Freiheitsrechte, für einen modernen Datenschutz und für ein freies Internet auf: Am Samstag, 7. September 2013, protestiert das Bündnis unter dem Motto “Freiheit statt Angst” in Berlin für eine offene Gesellschaft und gegen den ausufernden Überwachungswahn.

Die Überwachung greift um sich.
Vorratsdatenspeicherung, Prism, Tempora, Drohnen, Bestandsdatenauskunft, die elektronische Gesundheitskarte: Die Überwachung unseres Lebens wird immer lückenloser. Der Staat und die Wirtschaft rastern uns, werten uns aus und dringen immer mehr in unsere Privatsphäre ein.

Deswegen gehen wir auf die Straße!
Wir wollen eine freie, demokratische und offene Gesellschaft. Solch eine Gesellschaft kann ohne private Räume und ungehinderte Kommunikation nicht existieren. Wir streiten für ein freies Internet, ohne Diskriminierung einzelner Inhalte und für den Schutz der Meinungs- und Pressefreiheit im Internet weltweit. Unsere Privatsphäre ist unabdingbarer Bestandteil unserer menschlichen Würde – und zwar in allen Lebensbereichen. Wir fordern ein Ende des Überwachungswahns und werden am Samstag, den 7. September 2013 unter dem Motto “Freiheit statt Angst – Stoppt den Überwachungswahn!” durch Berlin ziehen. Wir rufen alle Bürgerinnen und Bürger auf, an der Demo teilzunehmen! Die Politiker und Konzernlenker sollen sehen, dass wir bereit sind, für unsere Freiheit auf die Straße zu gehen.

Treffpunkt für die diesjährige Demonstration “Freiheit statt Angst 2013″ ist am Samstag, 7. September um 13.00 Uhr der Alexander Platz.

Auch wie 2008, 2009, 2010 und 2011 ruft die FSI Informatik dazu auf an dieser Demonstration teilzunehmen.

Nov
16

**** 17.11. 11:45 vor dem Info-Institut gemeinsam zur Demo ****

Liebe Studierende,

heute war die studentische Vollversammlung und im Anschluss wurde das Seminarzentrum, gegenüber der Mensa, besetzt.

Morgen, Donnerstag den 17.11.2011 findet ab 12 Uhr vor dem Roten Rahaus eine Demonstration zum Bildungsprotest statt. Die FachschaftsInitative Informatik ruft auf diese zu besuchen.
Wir versammeln uns morgen ab 11:45 vor dem Institut für Informatik, um dann gegen 12 gemeinsam zur Demo zu fahren.

Ein wenig Informationen findet ihr unter:
* http://www.occupy-university.de
* http://bildungsstreik-berlin.de/

Viele Grüße

Fachschaftsinitative Informatik

Nov
05

Liebe Leser_innen,

am 16.11.11 um 12 Uhr findet im Hörsaal 1A der Rost- und Silberlaube die
Vollversammlung zur Vorbereitung des Bildungsstreiks statt.

Und damit es mehr Spaß macht wollen wir tanzend mit Musik und Transpis zum HS1A ziehen. Die Hoffnung: Auf dem Weg reihen sich weitere Studis ein und
wenn wir ankommen, platzt der Hörsaal aus allen Nähten.

Aug
08

Am 14.2. wurde die Besetzung des Hörsaals 1A der FU Berlin geräumt. Alle geräumten Menschen wurden wegen Hausfriedensbruchs und Widerstandes gegen die Staatsgewalt angezeigt. Die Einnahmen dieser Party sollen einen Teil der Anti-Repressionskosten decken.

Eine Vielfalt an tollen Bands wird die Bühne besetzen, umrahmt von guter Musik aus der Konserve:

– Pink Monkey Stuff (Funk-Rock)
– Anna & Ayla und Sean Tall (Singer/Songwriter_in)
– At Oslo (Independent_Indie_Bash_Pop)

Rassismus, Nationalismus, Sexismus und Rumgemackere wollen wir auf unserer Party nicht sehen.

Wir freuen uns auf eine nette Party für einen guten Zweck. Kommt zahlreich. Kommt alle. Kommt ins Subversiv.

soliparty

Mai
14

Liebe Studierende/Studis,

am nächsten Montag (17.) findet eine nationale Bolognakonferenz statt, die angelehnt an die erste Konferenz zur Restrukturierung der Studiengänge in Europa in Bologna vor 10 Jahren, nun ein Resumé gezogen werden soll. Außerdem sollen konkrete Verbesserungsvorschläge erarbeitet werden.

Diese Konferenz ist in zweierlei Hinsicht problematisch, weil sowohl der Ablauf der Konferenz als auch schon die Beschlussvorlagen feststehen, was den Eindruck schafft, dass es sich bei der Konferenz eher um eine medienwirksame Scheinkonferenz handelt.

Was konkret abläuft, bleibt abzuwarten. Auf jeden Fall sollten alle Studierende und Interessierte dabei sein!

Der grobe Ablaufplan sieht folgendermaßen aus:

Übertragung des Gipfels ab 9:00 Uhr (mit Pausen), Ende des Bolognagipfels um 13:30 Uhr.

Auswertung & gemeinsame Diskussion mit kurzen Inputs, welche auf den Gipfel Bezug nehmen um 14:00 Uhr (ne gute Stunde).

Im Anschluss ggf. in die Stadt, um unsere Kritik mit anderen Studierenden gemeinsam öffentlich zu artikulieren.

Kommt vorbei und diskutiert mit und lasst Taten folgen, ab 9:00 Uhr im Henry-Ford-Bau.

Programmheft gibt es hier.

Und die OrganisatorInnen des Gegengipfels sagen dazu folgendes:

+++++++BOLOGNA LIVE++++++GEGENGIPFEL+++++++

Am kommenden Montag, den 17. Mai 2010, wird auf der „Nationalen Bolognakonferenz“ über die weitere Zukunft der Studierenden entschieden! Bildungsministerin Annette Schavan (CDU), VetreterInnen der HochschulrektorInnenkonferenz (HRK), der KultusministerInnenkonferenz (KMK), einiger Studierendenverbände, Aktivist_innen des Bildungsstreik  und der Wirtschaft diskutieren an diesem Tag über die Themen Studierbarkeit, Mobilität und Akzeptanz des Bachelors auf dem Arbeitsmarkt. Die Konferenz ist Schavans Reaktion auf die Bildungspoteste der letzten Semester. Doch sollen wirklich die Forderungen der streikenden Studierenden erfüllt werden, oder wird es nur eine Inszenierung mit oberflächlichen Problemlösungen?

Um dies im Anschluss an die Konferenz diskutieren und hinterfragen zu können, wird die Bolognakonferenz am Montag (17.05.) ab 9:30 in den Audimax (Henry-Ford-Bau) der FU Berlin übertragen werden. Nach einer Einführung von Bildungsministerin Annette Schavan (CDU) wird von 10.00 bis 11.30 Uhr über die Themen Studienbedingungen, Anerkennung (von Leistungen zw. Hochschulen) und Mobilität (Mobilität zw. Hochschulen, Übergang Bachelor zu Master, Hochschulzugang) diskutiert. Von 11.45 bis 13.15 Uhr steht unter dem Titel „Kompetenzentwicklung: Arbeitsmarkt und neue Berufsbiographien“ die Akzeptanz des Bachelors auf dem Arbeitsmarkt (Stickwort „Employability“) auf der Tagesordnung. Für weitere Details findet ihr die offizielle Tagesordnung im Anhang. Nach dem Abschluss der Konferenz (bis 13:30 Uhr) wollen wir ab 13.45 Uhr mit euch die Ergebnisse der Konferenz kritisch beleuchten und diskutieren, inwieweit damit die Forderungen z.B. des Bildungsstreik erfüllt wurden.

Dieser Gipfel betrifft alle Studierenden und ihre Zukunft an der Universität.

Laut AS-Beschluss wird allen Dozent_innen der FU empfohlen, den Studierenden die Teilnahme an der Konferenz zu ermöglichen. D.h. alle Studierenden sind am Montag offiziell von ihrer Anwesenheitspflicht befreit! Also scheut euch nicht, investiert etwas Zeit in die Ausgestaltung eures Studiums und diskutiert mit uns das Vorhaben von Anette Schavan!

AG Bolognakonferenz des Bildungsstreikbündnisses der FU Berlin

LG FSI Mathe/Info

Nov
12

+++ Hörsaal 1A der Freien Universität Berlin besetzt +++ 600 Studierende auf Vollversammlung +++ Bildungsstreik geht weiter +++

Der Bildungsstreik an der FU geht weiter: Auf der heutigen Vollversammlung bekräftigten über 600 Studierende ihre Forderung nach einer grundlegenden Verbesserung der Studienbedingungen an der FU und des gesamten Bildungssystems. Am Ende entschlossen sie sich, den Hörsaal zu besetzen.

Seit vergangenem Donnerstag haben Studierende im Foyer der Silberlaube an der FU Berlin ihre Zelte aufgeschlagen. Mit der Aktion wollten sie im Rahmen des Bildungsstreiks auf die nach wie vor unverbesserten bildungspolitischen Rahmenbedingungen an ihrer Uni und darüber hinaus aufmerksam machen. Zur heutigen Vollversammlung kamen ca. 600 Menschen. Anwesend waren auch Vertreter_innen der Unis Potsdam und Wien, die seit mehreren Tagen besetzt sind, sowie Vertreter_innen des Streiks der Gebäudereiniger_innen und der Beschäftigten des Studentenwerks. Sie ermutigten die Anwesenden, dem Beispiel zahlreicher Hochschulen zu folgen und den Protest fortzusetzen. Teilnehmer_innen kritisierten mangelnde Ausfinanzierung des Bildungssystems und fehlende demokratische Mitbestimmungsmöglichkeiten und sprachen sich für einen freien Zugang zu einem selbstbestimmten Studium aus. Immer wieder betont wurde die Solidarität mit den laufenden Besetzungen in Deutschland und Österreich. Die große Mehrheit der Anwesenden stimmte für eine Besetzung des Hörsaales 1 A in der Silberlaube. Ziel der Besetzung ist einerseits, eine nachhaltige Diskussion der Lehr-und Lernbedingungen an der Basis der Studierenden und Beschäftigten anzustoßen, andererseits den Druck auf die Verantwortlichen zu erhöhen. Der Bildungsstreik hatte im vergangenen Juni mit massiven Protesten in ganz Deutschland begonnen. Für den 17. November sind bundesweit Demonstrationen geplant.

Team Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Bildungsstreik FU Berlin

Weitere Infos zum Bildungsstreik unter

www.bildungsstreik2009.de

Kontakt

Jul
06

„Wir hätten auch gern einen ausgeglichenen Haushalt“

Am 7. Juli findet im Roten Rathaus die nicht öffentliche Senatsklausur
zum Haushaltsentwurf für 2010/2011 statt. Unter anderem beraten die
SenatorInnen hier über den angemeldeten Mehrbedarf der Universitäten von
175 Mio. Das Geld wird dringend benötigt, damit der status quo der
Hochschulen mit steigenden Energie-, Personal- und Unterhaltungskosten,
gehalten werden kann.
Trotz dem kraftvollen Bildungsstreik, Besetzungen und den vielen tausend
DemonstrantInnen, sieht es nicht so aus, als würde den Unis der
Mehrbedarf bewilligt. Zu wenig haben die EntscheidungsrägerInnen dieser
Stadt von uns mitbekommen. Zeit um ihnen auf die Pelle zu rücken!

Berlin soll Schulden machen!
Wir kämpfen nicht für unsere Privilegien, sondern für den Mehrausgaben
in allen Ressorts, die dies nötig haben.

TU-Treffpunkt
9.30 Uhr vor dem Hauptgebäude (Straße des 17. Juni 135)