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Archive for the 'Hochschulpolitik' Category

Jan
05

Am Anfang des neuen Jahres wählt die Studierendenschaft ihre Vertretung.
In Brief- und Urnenwahl vom 12. bis 14. Januar 2016 können alle Studierenden ihre Stimme einer von 38 Listen geben.
Das Wahllokal für Mathematik und Informatik-Studierende wird wieder in der Arnimallee 3 in der Teeküche sein.

Die FSI Mathematik und FSI Informatik haben sich wieder zu einer gemeinsammen StuPa-Liste zusammen geschlossen und zählen jetzt auf eure Unterstützung:
FSI Mathe/Info Liste 20

Des weiteren findet am 12. Januar am selben Ort die Wahl zur Frauenbeauftragten statt.

Jun
12

An Mahmud Azhar erinnert sich an der Freien Universität heute fast niemand mehr. Vor 24 Jahren, am 07. Januar 1990 wurde der in Pakistan geborene FU-Student Opfer eines gewaltsamen, rassistischen Übergriffs auf dem Campus dieser Hochschule. Er verstarb zwei Monate später am 05. März 1990 an den unmittelbaren Folgen seiner erlittenen Verletzungen. Ein Gedenken an Mahmud Azhar findet weder an dieser Universität noch anderswo in Deutschland statt. Es besteht eine unabdingbare Notwendigkeit das zu ändern und den unerträglichen Zuständen, die dieses Vergessen möglich gemacht haben, offensiv zu begegnen.

Dieser Artikel schafft es nicht, viel über das Leben Mahmud Azhars zu erzählen. Vielmehr wird auf Grundlage von Archivmaterialien über den rassistischen Mord an ihm und den darauffolgenden öffentlichen und universitären Reaktionen, über die Initiativen und den Gerichtsprozess gegen den Täter berichtet. Das ist unter anderem deshalb problematisch, weil über den Menschen Mahmud Azhar nur anhand des rassistischen Angriffs auf ihn selbst geschrieben wird.

Continue reading Remember Mahmud Azhar!

Mai
24

An dieser Stelle möchten wir den Aufruf zur VV/Infotag weiterleiten:

An alle Mitglieder der sogenannten Freien Universität!

Die Pressemeldungen dieser Tage geben zu denken: Die TU Berlin hat in
ihrem erweiterten Akademischen Senat gerade die Viertelparität beschlossen
– Professor_innen, Studierende, wissenschaftliche und sonstige
Mitarbeiter_innen sollen in Zukunft gleichberechtigt über wesentliche
Belange der Uni entscheiden. An der „F“U dagegen stimmen die Gremien mit
absoluter professoraler Mehrheit rigoros gegen studentische Interessen ab,
wie zuletzt prominent im Falle der Rahmenstudien- und -prüfungsordnung
(RSPO). Das Unipräsidium ist im wahrsten Sinne des Wortes außer Kontrolle:
Fünf Millionen Euro aus dem knappen Etat in einer Partnerschaft mit einem
Privatunternehmen für gebührenpflichtige Weiterbildungsstudiengänge
versenkt (in allen Tageszeitungen letzter Woche nachzulesen), während an
der Uni mittlerweile schon Studierende, die wie im Unialltag üblich
politische Flugblätter verteilen, rausgeworfen und mit Polizeieinsätzen
bedroht werden. Studis, die eigentlich öffentliche Gremiensitzungen
besuchen wollen, sehen sich schon mal mit prügellustigen Wachschützern aus
dem Türstehermilieu konfrontiert. Das Präsidium stellt die gewählten
Gremien häufig im Namen der „Wettbewerbsfähigkeit“ vor vollendete
Tatsachen (z.B. bei der Bewerbung zur Exzellenzinitiative), beantwortet
Anfragen von Gremienmitgliedern regelmäßig monatelang nicht und behindert
so die Arbeit der Gremien.

Diese Verhältnisse sind nicht länger tragbar. Das autoritäre
„Wissenschaftsmanagement“ der „unternehmerischsten Hochschule
Deutschlands“ (Magazin „karriere“ 2006) gilt es durch eine gründliche
Demokratisierung zu überwinden.

In den nächsten Wochen werden wichtige Weichen gestellt: Wird ein
transparentes und partizipatives Verfahren zur Erarbeitung einer
demokratischen Grundordnung – längst vorgesehen durch das Berliner
Hochschulgesetz, aber an der „F“U nie umgesetzt – eingeleitet oder geht
die Hinterzimmerpolitik weiter?

Wir möchten über diese Zustände, Entwicklungen und Chancen informieren und
gemeinsam an kreativen Lösungen arbeiten. Daher steht der 28. Mai
(Dienstag) im Zeichen unseres Frusts und unserer Ideen.

Wir laden alle Interessierten ein:
– 14 Uhr studentische Vollversammlung im Hörsaal 1a
– im Anschluss ab ca. 15:30 Uhr Workshops & Gruppendiskussionen (zu Themen
wie Grundordnung, Hochschulpolitik-Einführung, Genderfragen an der Uni,
kreativer Protest etc. – immer für spontane eigene Themen offen!)
– ab 15:30 Uhr nebenbei Essen (Volxküche)
– ab 18 Uhr Party mit Livemusik (bei gutem Wetter im Theaterinnenhof der
Silber-/Rostlaube)

WICHTIG: Während einer Vollversammlung herrscht keine Anwesenheitspflicht
in Lehrveranstaltungen! (vgl. Berliner Hochschulgesetz § 44 Abs. 2 Satz 1:
„Die Hochschulmitglieder dürfen wegen ihrer Tätigkeit in der
Selbstverwaltung nicht benachteiligt werden.“)

Allerherzlichst,
die Vorbereitungsgruppe

– alle Informationen unter http://www.bildungsprotestFU.net –

Mrz
30

Update: Es gab jetzt sogar die Antwort.

Besprechungspunkt „iTunes U“. Die kritischen Anfragen im Akademischen Senat z.B. hinsichtlich der Vertragsbedingungen und rechtlichen Aspekte kann der Kanzler „nicht souverän“ (MdA Delius) antworten. Schon vorher verstrickte sich die Unileitung in Widersprüchen zur Exklusivität der Inhalte, nun werden die Fragen nicht wie gefordert direkt beantwortet, sondern schriftlich nachgereicht. Was das heißt, ist den studentischen Mitgliedern des ehrwürdigen Gremiums bekannt: Seit einem Jahr stehen noch schriftliche Beantwortungen von Anfragen aus. Naja, dafür können die dann umso leichter von der Presse verarbeitet werden. Eine weitere lustig Aussage: »iTunes war gestern« (Raúl Rojas).
Es bleiben noch viele offene Fragen: Wie sieht es eigentlich mit der Langzeitarchivierung aus? Irgendwelche Garantien? Urheberrechte und AGBs? Datenmigration unmöglich?

Wie es nach den Anfragen zum Thema Apple-Vertrag während der letzten Sitzung des Akademischen Senats weitergeht, kann hier noch nicht gesagt sein. Doch hier ein Versuch des Rückblicks auf Medienberichte zur Affäre „Digitale Vorlesungen nur über iTunes“.

Über das Für und Wider und die Hintergründe sollen die folgenden Verlinkungen zu Wort kommen. Dass es so viele werden, hätten manche anfangs bestimmt nicht erwartet. War es doch eher verwunderlich, was dem Präsidium wieder für neue Scheiße eingefallen ist. Also den Windmühlenkampf verlassen und woanders wichtigere Prioritäten setzen.
Doch manche haben reingehauen, dieses Schreiben publik gemacht und langsam diese Welle verursacht (bestimmt gab es noch mehr):

  • 06.03.2013 Netzpolitik »Kein Open Education aber iTunes U: E-Learning-Strategien deutscher Universitäten
  • 13.3.2013 Golem »Lehrinhalte nur über iTunes«
  • 13.03.2013 taz/digitaz »Nicht ohne meinen Apfel«
  • 13.03.2013 Tagesspiegel »Fesselt sich die FU an Apple?«
  • 13.03.2013 Mail von Boris Kraut »Grundfragen Multimedialen Lehrens und Lernens (GML) vs. iTunes U«
  • 14.03.2013 TagesWEBschau »Vorlesungen der FU Berlin bei iTunes U«
  • 14.03.2013 Anatol Stefanowitsch »<strike>Freie</strike> iTunes Universität Berlin?«
  • 14.03.2013 FU Berlin »Erklärung zum geplanten Einsatz von iTunes U an der Freien Universität Berlin – Missverständliche Darstellungen in Medien«
  • 15.03.2013 Anatol Stefanowitsch »iTunes U und die Freie Universität: Keine Entwarnung«
  • 15.03.2013 taz »Hochschule kooperiert mit Apple: Exklusives Datengeschenk«
  • 15.03.2013 AStA FU »„F“U-Kanzler Lange in Erklärungsnot: „Freie“ Universität täuscht offenbar bei der exklusiven Kooperation mit Apple Medien und Öffentlichkeit«
  • 18.03.2013 Deutschlandfunk »Studierende fühlen sich veräppelt«
  • 18.03.2013 Netzpolitik »Digitale Lehrinhalte nur bei iTunes U? FU Berlin rudert zurück [Update]«
  • 25.03.2013 cspannagel »Gastbeitrag: Alternative zu iTunes U und Co.«

Gerade hängt es also etwas in der Luft, wie es weitergeht. Der Alleingang der Unileitung war ein Kurzschluss im Anblick des Reichtums, Ruhms und der werbungsgefolgten Hippness des Apple-Konzerns. Die ersten fachbereichtsinternen studentischen Meinungskundgebungen wurden durch Jochen Schiller mit diesen Argumenten beantwortet:

1. Wird es immer Systeme geben, die auf der einen und nicht auf der
anderen Plattform verfügbar sind
2. iTunes läuft unter Linux, gibt es genügend Hinweise, wie das geht
3. Flash läuft nicht auf meinem Tablet, ja so ist das eben – es gibt
genügend workarounds – darf die Uni nun keine Flash-Inhalte anbieten?
Campus Management läuft nicht sauber auf meinem Handy bzw. Tablet,
Blackboard ebenso wenig…
4. iTunesU ist EINE weitere MÖGLICHE Verbreitungsvariante für Inhalte –
nicht DIE offizielle, EINZIGE Plattform (hier wird weiterhin zB blackboard
eingesetzt, welche das unsichere Java verwendet, welches propritär von
einer Firma Oracle mehr schlecht als recht weiterentwickelt/gefixt wird)
5. Weitere Plattformen werden zu gegebener Zeit sicher auch diskutiert –
allerdings gibt es derzeit keine _wirklichen_ Alternativen (einfach einmal
schauen, was andere Unis so machen).

Doch die vielfältigen Berichte geben der Kritik Recht; bringen den Fokus auch auf die Thematik Open Access. Vermehrt schloss sich die FU dem Open-Acess-Standpunkt an (Berliner Erklärung zum Open-Access), kapiert hat es die Leitung anscheinend immer noch nicht. Aber die Erwartungshaltung, dass alle Leute halt Windows/MacOS kaufen müssen, wenn sie ihr Studium ernst nehmen wollen, passt schön zur Exzellenzuni.

Was bleibt zu wünschen? Wie wäre es mit der Verwendung der Lösung Opencast Matterhorn (Open Source), die sowohl den Produktionsprozess einbeschließt als auch eine Auslieferung an YouTube und iTunes U ermöglicht. Wenn die CeDiS selbst Open Access Journals hostet, warum dann nicht auch Videos? Besser als Millionen für SAP-brokenware zu verschwenden oder mit Apple ein US-Unternehmen zu beauftragen. Die Patentfrage für z.B. H.264 steht ab 2016 auch wieder im Raum. Viele Unis benutzen auch eigene mehr oder weniger schicke Platformen, teilweise mit HTML5-Playern, oder schlossen sich edX, Open Courseware oder Coursera an.

Feb
06

Studierende der Freien Universität haben erfolgreich die Sitzung des Akademischen Senats blockiert.  Nachdem die letzte AS-Sitzung von Präsident Alt mit Hilfe von drei Hunterterschaften der Polizei abgehalten wurde (siehe Stellungnahme der FSI), sah sich Vizepräsidentin Monika Schäfer-Korting heute nicht in der Lage die Sitzung zu eröffnen. Als Beschlußpunkt stand unter anderem die seit Monaten umstrittene neue Rahmenprüfungsordnung zur Debatte.

Die FSI Informatik begrüßt den Einsatz der Aktivist*innen und fordert das Präsidum auf, einen offene Dialog über die RSPO mit den Studierenden zu führen. Hierzu wäre es auch notwendig, die RSPO bei der nächsten AS-Sitzung (in schon einer Woche am 13.02 – 15:00), nicht als Beschlußpunkt in die Tagesordnungsliste aufzunehmen.

Quellen: Bildungsstreik-Protestgruppe,  taz.de/Blockade-an-der-FU-Berlin

Jan
31

Am 23.01.2013 hat Peter-André Alt, Präsident der „Freien“ Universität zu
Berlin, die Polizei auf den Campus gerufen um kritische Studierende von
der Teilnahme an einer Sitzung des höchsten akademischen Gremiums – dem
Akademischen Senat (AS) – fernzuhalten und die umstrittene
Rahmenstudien- und Prüfungsordnung (RSPO) zu beschließen.

Studierende hatten bereits seit Monaten auf die Studierendenfeindlichen
Inhalte der RSPO und den intransparenten und undemokratischen Entwurfsprozess hingewiesen.
Immer wieder kritisierten sie auch die undemokratische Zusammensetzung
des Akademischen Senats, in dem 33.000 Studierende von 4 Studierenden
vertreten werden, während ganze 13 Professor_innen die gerade mal knapp
300 Dozent_innen an der „F“U repräsentieren. Somit hat die Statusgruppe
der Professor_innen immer eine 51% Mehrheit im AS.

Oftmals ist es aber nicht einmal mehr dieses höchste Gremium, dass
Entscheidungen trifft – seit 1998 hat das Präsidium der „F“U mit Hilfe
der sogenannten Erprobungsklauseln immer mehr Macht und Kompetenzen auf
sich vereint und trifft so Entscheidungen immer wieder gänzlich ohne den AS.

Nachdem Universitätspräsident Peter-André Alt bereits im vergangenen
Jahr die Polizei rief, um ein von Studierenden besetztes Seminarzentrum
räumen zu lassen, macht seine Entscheidung vom 23.01., drei
Polizeihunderschaften mit der Sicherung einer eigentlich öffentlichen
Sitzung zu beauftragen, nur einmal mehr deutlich, dass er seine
wirtschaftsorientierte und studierendenfeindliche Politik bei Kritik
auch mit Gewalt durchzusetzen gedenkt.

Lassen wir uns das nicht länger gefallen! Verhindern wir die
Studierendenfeindliche RSPO! Wehren wir uns gegen Polizeiwillkür und
Repression auf dem Campus! Erstreiten wir endlich echte Demokratie an
der Uni!

Blockieren wir die Sitzung des Akademischen Senats am 6.2 – Für eine
„Freie“ Uni, die diesen Namen verdient!

Gemeinsam wollen wir uns in einem Akt des Zivilen Ungehorsam Zutritt zur
Sitzung des AS verschaffen oder die Sitzung mit Sitzblockaden verhindern!
Friedlich, massenhaft, solidarisch, basisdemokratisch!

Jan
30

Sehr geehrte Damen und Herren,

am Mittwoch, den 23.1., hat das Präsidium der FU Berlin einen massiven
Polizeieinsatz zur Sicherung der Sitzung des Akademischen Senats
veranlasst.

Wir sind erschrocken und empört über diese Nachricht. Ein derartiges
Vorgehen verurteilen wir als absolut unangemessen.

Uns ist bewusst, dass es in der Diskussion um die neue Rahmenstudien- und
Prüfungsordnung (RSPO) erhebliche Meinungsverschiedenheiten zwischen den
im Akademischen Senat vertretenen Gruppen gibt. Wir sind uns ebenfalls
darüber im Klaren, dass in der Vergangenheit bereits eine Sitzung des
akademischen Senats durch Protestierende verhindert wurde.

Keine noch so schwierige und festgefahrene Diskussion in einem Gremium der
akademischen Selbstverwaltung rechtfertigt jedoch einen solchen Einsatz.
Gerade, dass es als notwendig empfunden wird, die Sitzung in dieser Weise
abzusichern, zeigt, dass die RSPO in ihrer aktuellen Fassung nicht
beschlussfähig ist.

Wir fordern das Präsidium zu einem fairen, demokratischen und gewaltfreien
Dialog auf, der erst endet, wenn ein Kompromiss gefunden wurde. Bitte
setzen Sie sich ernsthaft und ergebnisoffen mit den gerechtfertigten
Bedenken, die gegen den RSPO-Entwurf geäußert werden, auseinander.

mit verärgerten Grüßen
Fachschaftsinitiative Mathematik
Fachschaftsrat Bioinformatik
Fachschaftsinitiative Informatik

Jan
23

Seit ein paar Tagen gibt es zu den Wahlen an der Uni auch Ergebnisse:

Studierendenparlament (StuPa)
Aka­de­mi­scher Senat (AS)

Die FSI Informatik freut sich über die zwei Sitze im StuPa und einen Sitz im AS für die gemeinsame Liste der Fachschaftsinitiativen.

Jan
21

Aufruf der FSI wiwiss:

Am kommenden Mittwoch (23.01.), 15 Uhr steht in der Sitzung des Akademischen Senats im Henry-Ford-Bau (AS-Sitzungssaal im Obergeschoss) die Rahmenstudien- und -prüfungsordnung als BESCHLUSSPUNKT auf der Tagesordnung. Somit droht die RSPO am Mittwoch verabschiedet zu werden. Ein studentisches Gruppenveto könnte diesen Beschluss dann nur noch bis in den Februar aufschieben.

Daher rufen wir alle, die eine Beschränkung auf zwei Wiederholungsversuche bei Prüfungen, Anwesenheitspflicht und maximalen Prüfungs- und Leistungsdruck nicht für ideale Rahmenbedingungen für ihr Studium und das anderer Menschen halten, dazu auf, am Mittwoch in die (öffentliche!) Sitzung zu kommen und diese Position klar zu vertreten.

Zwecks kurzer studentischer Absprache möchten wir uns um 14:30 UHR VOR DEM SITZUNGSSAAL treffen.

Wir alle wissen, dass die Prüfungszeit näher rückt. Trotzdem und gerade deswegen ist es wichtig, weiterhin Druck auszuüben, damit die Prüfungsphase in Zukunft nicht von Studis auf einer kollektiven Ritalinwelle durchlebt werden muss.  Kommt alle und leitet diese Informationen weiter

Jan
14

Das Jahr fängt gleich mit einem wichtigen Termin an: Am 15. und 16. Januar (nächste Woche Di und Mi) sind Wahlen an der FU. Als Studis könnt ihr dabei die studentischen Vertreter_innen für

  • den Akademischen Senat (AS)
  • den Fachbereichsrat (FBR) Mathematik und Informatik
  • das Studierendenparlament (StuPa)

wählen. Das Wahllokal befindet sich in der Arnimallee 3, Erdgeschoss, Raum 006, Teeküche, Öffnungszeiten: Dienstag (15.) von 10-16 Uhr und Mittwoch (16.) von 10-15 Uhr. Das StuPa kann auch noch am Do, 17.01. gewählt werden.

Die Leute, die ihr wählt, haben Einfluss auf für euch wichtige Themen. Geht also wählen!

Wir von der FSI werben natürlich dafür, dass ihr eure Stimme den Listen der Fachschaftsinitiativen gebt!

Es gibt begründeten Verdacht, dass die AS-Liste OLAF (Offene Liste aller Fachbereiche) eine sogenannte Tarnliste ist, deren Mitglieder von Professor_innen im akademischen Senat abhängig sind, z.B. Promotion… Ähnliches wird der Liste PUZ (Pragmatisch Unabhängig Zukunftsorientiert) vorgeworfen.

Warum soll ich wählen?

1. Die studentischen Vertreter haben realen Einfluss auf wichtige Themen rund um die Planung von Studiengängen und Regelungen zum Studium, wie z.B.:
– Änderungen der Studienordnungen
– Evaluationen zur Verbesserung der Lehrqualität
– das Vorlesungsangebot
– das Tutorenangebot
– die Regeln zur Prüfungswiederholbarkeit
-> also auf viele Themen, die euren Studienalltag betreffen!

2. Eine hohe Wahlbeteiligung sorgt für eine verstärkte Legitimation der studentischen Vertreter_innen.

3. Bei all diesen Wahlen stehen Leute aus unserem Fachbereich zur Wahl – also Leute, die ihr kennt. Dann wisst ihr genau, wer euch vertritt und könnt euch von denjenigen immer auf dem Laufenden halten lassen.

Geht also wählen!

StuPa? AS? FBR? Was ist das?

AS: Der Aka­de­mi­sche Senat (AS) ist das höchste universitäre Gre­mium an der FU – quasi der „Bundestag“ der FU. Er legt die Rahmenbedingen für euer Studium fest und entscheidet über zentrale Fragen, wie z.B. das Stu­di­en­an­ge­bot, die Zulas­sungs­zah­len, Satzungen, die für Studierende aller Studienrichtungen gelten, sowie Fra­gen der Foschung. Der AS setzt sich aus 13 Pro­fes­so­ren sowie je 4 Mit­glie­dern der ande­ren Sta­tus­grup­pen (Studierende, wissenschaftliche und sonstige Mitarbeiter) zusam­men.

FBR: Die Fachbereichsräte sind die dezentralen Entscheidungsgremien an der FU – quasi die „Landtage“. Sie entscheiden über die Belange, die die Fachbereiche betreffen, z.B. Vorlesungsangebot, Tutoreneinteilung, Studien- und Prüfungsordnungen, Zulassungsverfahren, Berufungen am Fachbereich. Der Fachbereichsrat Mathe/Info setzt sich zusammen aus 7 Profs, 2 WiMis, 2 SoMis und 2 Studis. Er wird wie der AS nur alle zwei Jahre gewählt.

StuPa: Das Studierendenparlament ist die Leigislative aller (!) Studis an der FU. In ihm sitzen nur Studierende und beraten über inhaltliche Fragen rund um studentische Satzungen und Entscheidungen an der Uni. Das StuPa wählt den AStA (Allgemeiner Studierendenausschuss), der sozusagen die ‚Regierung‘ der Studis ist und beschließt den Haushalt der Studierendenschaft.

Wo kann ich wählen?

Dienstag (15.) von 10-16 Uhr und Mittwoch (16.) von 10-15 Uhr in der Arnimallee 3, Erdgeschoss, Raum 006, Teeküche. Das StuPa kann auch noch am Do, 17.01. gewählt werden.
Falls du an einem anderen Fachbereich studierst bzw. dort zur Wahl zugeordnet bist, gehe bitte dort wählen – du wählst dann den jeweiligen Fachbereichsrat des entsprechenden Fachs.

Wo gibt es noch mehr Informationen? Wer steht zur Wahl?

– Alle Listen für den Akademischen Senat (die Studi-Listen stehen weiter unten im Dokument): http://web.fu-berlin.de/zwv/aktuell/1213ws/2012/bek12.pdf
– für den Fachbereichsrat: http://fsi.spline.de/bekanntmachung.pdf
– für das Studierendenparlament: http://www.fu-berlin.de/sites/studwv/Wahlen/Zulassung

– Zentraler Wahlvorstand http://web.fu-berlin.de/zwv/zwv.html
– Zentraler Studentischer Wahlvorstand http://www.fu-berlin.de/sites/studwv/Wahlen/
– Wenn ihr noch Fragen habt oder das alles mal ganz in Ruhe erklärt haben wollt, wendet euch gern persönlich oder per Mail an eure FSI (fsi@lists.spline.de für Informatik bzw. fsimathe@lists.spline.de für Mathe).

Beste Grüße und fröhliches Kreuzchenmachen
eure FSIen Mathe und Info