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Archive for the 'Allgemein' Category

Feb
19

Die FSI Informatik und die Arbeitsgruppe Didaktik der Informatik freuen sich, für den 15. und 16. März die Rails Girls Berlin [1] und die Open Tech School [2] für einen Workshop zum Thema Webentwicklung am Fachbereich Mathematik/Informatik begrüßen zu können.

Innerhalb von zwei Tagen könnt ihr Einblicke in die Webentwicklung mit HTML, CSS und Ruby on Rails sammeln und gemeinsam in Kleingruppen eure erste kleine Anwendung realisieren. Nachdem in kompakten Vorträgen die Grundlagen erklärt werden, stehen euch erfahrene Programmierer*innen zur Seite und unterstützen euch bei der praktischen Umsetzung des frisch Gelernten.

Hinzu kommen spontane Kurz-Vorträge zu Themen, die sowohl Teilnehmer*innen als auch Coaches halten können. Wir freuen uns auf eure Ideen und laden euch ein, eure Ideen und Arbeit im Rahmen des Workshops vorzustellen.

Der Workshop richtet sich insbesondere an Studentinnen*, die wenig (oder gar keine) praktische Programmiererfahrung haben und erste Schritte in der Webentwicklung machen wollen. Das Arbeiten in Kleingruppen, geleitet durch erfahrene Ruby-Programmierer*innen, ermöglicht einen leichten Einstieg in die Thematik.

Weiterführende Informationen zum Workshop gibt es hier [3].

Die Anmeldung wird in den nächsten Tagen freigeschaltet.

Der Workshop beginnt am Samstag, den 15.03.2014, um 10:00 Uhr in der Takustraße 9 im Institut für Informatik. Am Sonntag liegt der Fokus ab 10:00 Uhr ganz auf Ruby (on Rails). Informationen zur Anfahrt gibt es auf den Seiten des Fachbereichs [4].

Für Vokü und Getränke ist gesorgt!

Wir freuen uns auf euch!

FSI Informatik, AG Didaktik der Informatik, Rails Girls Berlin, Open Tech School

[1] http://railsgirlsberlin.de/
[2] http://www.opentechschool.org/berlin/
[3] http://railsgirlsberlin.de/beginners-workshop-university-edition/
[4] http://www.mi.fu-berlin.de/fb/contact/location.html

Nov
04
Am Donnerstag, den 14.11.2013 um 18:00 Uhr veranstalten wir gemeinsam mit den kritischen Jurist_innen den Vortrag
„Informationelle Fremdbestimmung durch Polizeidatenbanken“. Im Seminarraum SR005 im Informatikinstitut der FU Berlin (Takustr. 9).
 
Der Veranstaltungstext folgt:
 
Informationelle Fremdbestimmung durch Polizeidatenbanken
Wie aus einzelnen Datenspuren absurde Verdachtskonstruktionen werden
 
Schon vor den Enthüllungen zu NSA, PRISM, Tempora und co wurden in Europa fleißig Daten gesammelt und ausgewertet. Wie europäische Polizeizusammenhänge ihre absurden Verdachtsmomente anhand von ausgetauschten Datenspuren konstruieren und welche konkreten Auswirkungen dies auf Betroffene haben kann, wird in diesem Vortrag anhand eines Fallbeispiels illustiert. Außerdem soll ein kurzer Überblick zu den datenschutzrechtlichen Instrumenten gegeben werden, um hierzulande das Recht auf informationelle Selbstbestimmung wahrzunehmen und gegen willkürliche Speicherung in Polizeidatenbanken vorzugehen.
Die Erfassung personenbezogener Daten und ihr Austausch zwischen europäischen Polizeibehörden, Geheimdiensten und anderen Stellen nimmt ständig zu. So pflegt zum Beispiel das Bundeskriminalamt umfangreiche Datensammlungen und Analysewerkzeuge, um politische Aktivist_innen ausfindig zu machen und einzuschüchtern. Eines dieser digitalen Hilfsmittel ist die Zentraldatei “PMK-links-Z”, mit der laut Errichtungsanordnung “das Erkennen von relevanten Personen, Personengruppierungen, Institutionen, Objekten und Sachen” sowie “das Erkennen krimineller Organisationen” verfolgt wird. Die darin gespeicherten Informationen stammen überwiegend aus Ermittlungsverfahren der Bundesländer, aber auch aus anderen Quellen: So ist kürzlich durch den Bericht des Bundesdatenschutzbeauftragten bekannt geworden, dass Anmelder_innen linker Versammlungen und Demonstrationen pauschal und ohne jeglichen Verdacht auf Straftaten rechtswidrig in dieser Datei gespeichert worden sind.
Aus derart manipulierten Datensammlungen reimen sich die Behörden dann Konstrukte von “kriminellen Vereinigungen” zusammen, um die Verfolgung emanzipatorischer Bewegungen oder einzelner Aktivist_innen zu begründen: Wer sich zum Beispiel in Bürgerrechtsgruppen gegen Überwachung engagiert oder auf europaweiten Grenzcamps gegen die rassistische Politik der EU demonstriert gilt als verdächtig und wird entsprechend gespeichert. Wenn Betroffene dann ihr Recht wahrnehmen und Auskunft über gespeicherte Daten verlangen, wird dies mit dem Vorwurf verweigert, “Dienstgeheimnisse des BKA” offenlegen zu wollen.
Okt
21

Nach zähen Gesprächen zwischen den Streikenden am Brandenburger Tor mit dem Vizepräsidenten des Bundesamts für Migration sowie dem Migrationssprecher der SPD-Bundesfraktion wird der Streik bis Januar unterbrochen. Es wurde zugesichert dass die Forderungen wie dem Zugang zum Arbeitsmarkt oder zu Sprachkursen in die kommenden Koalitionsverhandlungen mit eingebracht werden. Den Streikenden selbst geht es vor allem um die Abschaffung der Residenzpflicht, das Asylbewerberleistungsgesetz und eine angemessene Bleiberechtsregelung für Flüchtlinge. Siehe hierzu den Flüchtlinge brechen Hungerstreik ab im Tagesspiegel. Desweiteren gibt es mittlerweile auch kritische Berichterstattungen von Panorama mit Lampedusa-Flüchtlinge: Hardliner machen mobil und Monitor mit Festung Europa – Die Schuld der EU-Grenzwächter im öffentlich-rechtlichem Fernsehen zu finden.

Es bleibt abzuwarten inwiefern die SPD ihre Fehler in der Vergangenheit korrigieren möchte und die CDU sich dazu verhält. Innenminister Friedrich scheint als bisherige Antwort nur eine Verstärkung der Festung Europa parat zu haben.

Okt
14

Seit Mittwoch, den 9. Oktober 2013, befinden sich 29 Non-Citizens am Brandenburger Tor im Hungerstreik um die Anerkennung ihrer Asylanträge einzufordern. Aufgrund der ausbleibenden Resonanz von Politik und Öffentlichkeit, haben sie jetzt nochmals ihren Protest verschärft und verzichten nun ebenfalls auf die Einnahme von Wasser. Seit heute um 12 Uhr befinden sie sich somit trockenen Hungerstreik. Siehe hierzu auch refugeestruggle.org.

Bei den Protesten in München im Juni diente so ein Übergang in den trockenen Hungerstreik der Polizei damals als Anlass, das Protestcamp zu räumen. Das Camp ist daher ab heute der selben Gefahr ausgesetzt. Die medizinische Versorgung muss von nun an intensiviert werden. Dafür werden insbesondere noch weitere Ärzte gesucht! Des Weiteren werden noch Unterstützer_innen gebraucht, die sich um die Flüchtlinge und organisatorische Dinge kümmern. Dazu gibt es heute ein Plenum:

Supporter_innen Plenum
18 Uhr am Pariser Platz
S+U Brandenburger Tor

Dort wird es um medizinische Versorgung, juristische Unterstützung, Öffentlichkeitsarbeit, Schichten, Betreuung und weiteres geben. Momentan mangelt es an Menschen! Also kommt vorbei und macht mit! Jede Form von Hilfe ist erwünscht.

Hier die offizielle Stellungsnahme:

Dritte Stellungnahme: Am 6. Tag hören die hungerstreikenden Non-Citizens am Brandenburger Tor auf zu trinken

An
Hr. Friedrich, Innenminister von Deutschland
Dr. Schmidt, Präsident des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge

Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie dich aus, dann bekämpfen sie dich, und dann gewinnst du.
Ihr seht unser unendliches Vertrauen, welches aus den Rechten entsteht, die uns vorenthalten werden sowie die, euch nicht vertrauten Schmerzen, welche uns hierher gebracht haben.

Ihr habt uns dazu gebracht, die Straße als unsere Festung zu wählen, um unseren systematischen Tod zurückzuweisen und für die Erlangung unserer Rechte zu kämpfen. Wir glauben daran, dass auf diesem Weg der „Widerstand“ die einzige Möglichkeit für alle unterdrückten Menschen dieser Welt ist.

Immer noch verlassen viele Menschen aufgrund der durch euch verursachten instabilen Situation in anderen geographischen Regionen ihre Herkunftsländer. Auf dem Weg unser Leben zu finden, welches jede Person verdient, erreichen wir den Endpunkt, wenn wir an den Grenzen Europas ankommen, welche von euch auf verschiedene Art und Weise geschaffen werden. Frontex und die jüngsten Ereignisse bei Lampedusa sind nur ein paar wenige Beispiele von dieser Struktur, von welcher wir glauben, dass sie staatlicher Mord ist.

Ignoranz, Terror und die Unterdrückung politischer Kämpfe sind die üblichen Methoden des Systems, wenn es um die Konfrontation mit sozialen Bewegungen geht. Aber der Tod von Menschen kann nicht vor Kameralinsen versteckt werden, weder in den südlichen Gewässern Europas noch im Herzen Europas, am Brandenburger Tor, Berlin, vor den Augen der wählenden Bevölkerung.

Wir sind Lampedusianer_innen und tausend andere Geflüchtete, die an den Europäischen Grenzen sterben, aber wir haben es bis hier her geschafft und wir verurteilen aufs Äußerste diese Massenhinrichtungen. Wir wollen unsere grundlegenden Menschenrechte, welche sich in den gleichen Lebensbedingungen wie sie Staatsbürger_innen inne haben, ausdrücken. Weder ihr, noch irgendeine andere Person kann uns davon fernhalten.

Wir sind vor euren Augen den extrem schlechten Wetterverhältnissen und Restriktionen ausgesetzt, aber ihr zieht Ignoranz vor. Jetzt rufen wir es aus, dass die Verantwortung für die Konsequenzen, welche auch immer geschehen werden, direkt an euch adressiert ist.

Dies ist die letzte Möglichkeit für die bestehende Regierung sich in Richtung unserer Forderung zu bewegen, um ein noch viel beschämenderes Ereignis in der Geschichte selbst zu vermeiden.

Nun neigt sich die Zeit massiv dem Ende zu. Wir trinken ab heute kein Wasser mehr, bis wir unsere Forderung erreicht haben. Diese ist die Anerkennung unserer Asylanträge. Das ist, wofür wir uns entschieden haben.

Die durststreikenden Non-Citizens am Brandenburger Tor, Pariser Platz

Okt
08

http://fsi.spline.de/erstifahrt/

Sep
30

Am Donnerstag, den 03. Oktober, findet eine Demo gegen die rassistische Hetze in Berlin Hellersdorf statt. Der Demoaufruf ist Gemeinsam für eine solidarische Gesellschaft – Gegen Rassismus und hat folgende Vorgeschichte:

Seit im Juni bekannt wurde, dass in Berlin-Hellersdorf eine Notunterkunft für Geflüchtete entstehen soll, ist der Ortsteil zu einem bekannten Beispiel für die rassistische Mobilmachung gegen Geflüchtete geworden. Die Hetze einer rassistischen Bürgerinitiative stieß auf breiten Zuspruch von Anwohner_innen. Organisierte Neonazis veranstalteten zahlreiche Kundgebungen und Propagandaaktionen. Etliche Anwohner_innen schufen durch rassistische Kommentare und sogar Hitlergrüße ein Klima, in dem sich die Nazis wohlfühlen können. Doch vor Ort zeigt sich auch Protest gegen dieses rassistische Stimmung. Viele Menschen protestierten gegen die Nazi-Kundgebungen, gaben Sachspenden und boten vielfältige Unterstützung an.

Los geht es ab 15 Uhr am Cecilienplatz (U5, Bahnhof Kaulsdorf Nord). Es gibt auch einen Treffpunkt für die gemeinsame Anreise und zwar um 14.30 Uhr vor dem S-Bahnhof Frankfurter Allee. Mehr Infos findet ihr beim Antirassistischen Infoportal Hellersdorf. Wir hoffen möglichst viele von euch vor Ort zu sehen!

Sep
17

Erstibrief

Jul
25

#stop watching us Mit den Enthüllungen von Edward Snowden haben sich Befürchtungen zum Überwachungswahn der Behörden auch für die letzten Zweifelnden bestätigt. Die weltweite massenhafte Überwachung des elektronischen Datenverkehrs durch die Nachrichtendienste westlicher Demokratien scheint keine Grenzen zu kennen. Seit zuletzt Herr Friedrich mal wieder das „Supergrundrecht auf Sicherheit“ aus der Vergessenheit geholt hat, ist fraglich inwiefern der Bundesinnenminister und der Rest der Regierung das Grundgesetz wirklich verstanden haben. Wenn nun alle Menschen unter Generalverdacht gestellt werden, ihre Daten somit „vorsorglich“ gespeichert werden, scheinen sich Grundprinzipien wie die Undschuldsvermutung ins Gegenteil zu verkehren.

Um unsere Wut und Unverständnis Ausdruck zu verleihen, demonstrieren wir am Samstag den 27.07 um 14:00 vom Heinrichplatz bis zum Brandenburger Tor. Wir hoffen möglichst viele von euch vor Ort zu sehen!

Forderungen des Aufrufs sind unter anderem:

  • Schluss mit der Massenüberwachung
  • Asyl und politischer Schutz für Edward Snowden
  • sofortige Abschaltung von PRISM, Tempora odere andere Überwachungssystemen
  • keine Vorratsdatenspeicherung (VDS)
  • keine Bestandsdatenauskunft (BDA)
  • vollständige Aufarbeitung der Vollüberwachung durch die Geheimdienste
  • internationale Abrüstungsverhandlungen für Überwachung

Mehr Infos findet ihr unter demonstrare.de, CCC Aufruf oder heise.de: US-Überwachung: CCC greift Bundesregierung scharf an.

Jul
12

Diesen Samstag, am 13.07, möchte die NPD eine Hetze gegen Asylsuchende veranstalten. Bereits letzten Dienstag konnte sie leider traurige Erfolge bei einer Infoveranstaltung über ein neues Flüchtlingsheim verbuchen. Ein großer Teil der rund 1000 anwesenden Menschen haben, angestachelt durch die NPD, für Progromstimmung gesorgt. Nachdem eine Veranstaltung (in Nord-Neukölln) wegen der angekündigten Gegenproteste abgesagt wurde, versucht die NPD nun ihren rassistischen menschenfeindlichen Protest anscheinend am Samstag fortführen zu wollen und veranstaltet hierzu eine Bus-Hetze quer durch Berlin.

Die Stationen sind folgende:

9:30 – 10:30 Uhr Moritzplatz (Kreuzberg)
11:30-12:30 Uhr Alice-Salomon-Platz (Hellersdorf)
13:15-14:15 Uhr Wilhemsruher Damm/Oranienburgerstraße (Reinickendorf)
14:45-15:45 Uhr Spandauer Damm/Königin-Elisabeth-Straße (Westend)
16:15-17:15 Uhr Marienfelder Allee/Hildburghauser Straße (Marienefelde)

Wir hoffen möglichst viele am Samstag (13.07) um 9:00 am Moritzplatz zu sehen!

Mehr Infos findet ihr beim Störungsmelder oder im Stressfaktor

Jul
04

Heute um 17:30 findet am Brandenburger Tor eine Demonstration für Asyl und Schutz für den Whistleblower Edward Snowden statt. An Aktualität und Dringklichkeit hat das Thema Asyl seit der faktischen Abschaffung 1993 nie verloren. Während in Berlin seit Herbst letztem Jahres das Refugee-Protestcamp existiert, wurden in München ein eben solchen Camp letzte Woche gewaltsam von der Polizei geräumt. Die Menschen hier fordern das Recht auf Bewegungsfreiheit, die Abschaffung von Lagern sowie die generelle Abschaffung von Abschiebungen. Denn selbst Menschen die einen Asylantrag in Deutschland stellen konnten sind täglich bedroht wieder abgeschoben zu werden. Deswegen demonstriert mit der FSI Informatik heute vor dem Brandenburger Tor für Asyl und somit auch für den Schutz von Whistleblowern wie Edward Snowden: „Kein Mensch ist illegal“!

es sprechen unter anderem:

  • Jacob Appelbaum (Tor-Project)
  • Diani Barreto (Bradley Manning Netzwerk)
  • Lothar König (evangelischer Stadtjugendpfarrer aus Jena)
  • Andy Müller Maguhn (CCC / Wau Holland Stiftung)

Mehr Infos dazu findet ihr unter anderem hier.