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Archive for the 'Allgemein' Category

Apr
09

Liebe Studierende,

heute veranstaltet die FSI Informatik zusammen mit der FSI Mathe ab 20 Uhr einen Kneipenabend. Kommt doch vorbei! Wir freuen uns!

Informationen zur Kneipe:

Meuterei
Reichenberger Str. 58, 10999 Berlin
(U8 Kottbusser Tor, U1 Görlitzer Bhf.)
https://www.openstreetmap.org/node/664963062

Eure FSI

Mrz
30

Liebe Erstis,

bei der Planung des Fachbereiches ist wohl einiges schief gelaufen.

Wir leiten euch hiermit eine Nachricht von Prof. Esponda weiter (Daten aktualisiert):

Liebe Studierende,

im SoSe 2015 startet das Modul „Objektorientierte Programmierung“ am 02.04. um 12 Uhr mit einem Vorkurs.

Der Vorkurs ist speziell für die Studierenden, die keine oder sehr wenig Programmiervorkenntnis besitzen, gerichtet. Das betrifft öfter die Studenten, die im SoSe 2015 ein Informatikstudiium anfangen und keine Grundveranstaltung des WS 14/15 bis jetzt besucht haben.

Am 01.04. um 12 Uhr findet ein Einstufungstest statt, bei dem entschieden wird, wer den Vorkurs besuchen muss und wer nicht.

Die im Vorkurs erworbenen Programmierkenntnisse werden dann in der Vorlesung und in der Klausur des Moduls vorausgesetzt.

Bitte meldet euch im KVV-System des Fachbereichs für dieses Modul an, damit Ihr die Mitteilungen und organisatorischen Hinweise über den Verlauf der Veranstaltung mitbekommt.

https://kvv.imp.fu-berlin.de

Die Anmeldung erfolgt mit dem Zedat-Account.

Einleitung für eine Kursanmeldung in das KVV-System

1) Gehen Sie zu „Membership„.

2) Klicken Sie auf „Joinable Sites“.

3) Wählen Sie das gewünschte Modul durch klicken auf „Join„.

4) Gehen Sie zu: „Home„.

5) Wählen Sie (oben) in der Nav-Bar die Kursseite aus!

6) Zu den Tutorien kann man sich unter „Section Info“ später anmelden.

Mit freundlichen Grüßen,

M. Esponda

—————–

Prof. Dr. Margarita Esponda

Freie Universität Berlin

Institut für Informatik

Tel: +49 30 83875 142

 

Eure FSI

 

Feb
25

Die Meinung dieses Kommentars spiegelt nicht zwangsläufig die Meinung der hier zitierten Studie wider. Wäre ja auch kaum auszuhalten.

Ein »Forscherteam der Freien Universität Berlin unter Leitung von Professor Klaus Schroeder« stellte am Wochenanfang ihre Studie zum sogenannten Linksextremismus vor, ein vom Familienministerium gefördertes Projekt des umstrittenen Bundesprogramms „Initiative Demokratie Stärken“ im Auftrag des Forschungsverbundes SED-Staat, das über zweieinhalb Jahren schon sein Unwesen treibt. Die FU-Pressemitteilung dazu ist einschlägig und das Thema wurde gleich von der konservativen Presse wie FAZ und WELT aufgegriffen.

Kurz gesagt, es kommt so ‚rüber als ob aus der Geschichte nichts gelernt wurde. Die Studie steckt tief in der Extremismustheorie und dem dualistischen Weltbild von guter bürgerlicher Mitte und dem bösen Anderen. Der diskreditierende Tonfall sollte am besten mit N24-Hintergrundmusik untermalt werden. Es heißt:
»Die von Linksextremisten verübten Gewalttaten haben nach Einschätzung der Wissenschaftler in den vergangenen Jahren stark zugenommen, insbesondere die Konfrontationsgewalt gegen tatsächliche oder vermeintliche Rechtsextremisten.« Klingt ja eher nach einem Versuch die vom VS gedeckten NSU-Morde zu relativieren, Nazis von Pegida & Co zu verharmlosen… Was ist mit den hunderten Toten durch rechte Gewalt allein seit den 90ern, was mit den wachsend vielen Taten aufgrund von rechtem Gedankengut? Die Propaganda der FU-Gesinnungsakademia stinkt zum Himmel.

Fragwürdig, ob diese »Mitte« eigentlich gemerkt hat, dass hauptsächlich durch die sozialistischen Bewegungen die Monarchie hier abgeschafft wurde. Die simpelsten Rechte und Freiräume wurden leider oft erst durch vorausgehende Kämpfe errungen (ohne hier in eine ML-Rhetorik verfallen zu wollen). Die Rote Armee hat die Überlebenden von Auschwitz befreit. Und noch viel mehr könnte über linke Geschichte und Gegenwart gesagt werden, was die sogenannten Forscher_innen wohl kaum verstehen.

»Das für die Wissenschaftler erstaunlichste und für sie nicht zu erklärende Ergebnis ergab sich bei der Frage nach dem staatlichen Gewaltmonopol. Nur knapp die Hälfte sprach sich für seine Beibehaltung aus; 46 Prozent waren für seine Abschaffung.« Ja hallo, natürlich spreche ich einem Staat gegenüber nicht die Erlaubnis aus, Gewalt gegenüber Mitmenschen oder mir selbst auszuüben, ihr verblendeten Hornochsen im Elfenbeinturm!

Auch dieses Jahr geht es wieder weiter mit Kriminalisierung von G7-Protesten und nach wie vor ist es im Rechtsstaat nahezu unmöglich, Polizist_innen für ihre Taten stafbar zu machen.

»In der Umfrage hielten mehr als 60 Prozent der Befragten die Demokratie nicht für eine echte Demokratie« — na schonmal nicht schlecht, aber warum schaffen wir es dann nicht, konkretes Handeln daraus abzuleiten, verlieren unsere Tage in der Lohnarbeit, die Nächte mit Fernsehen, Bier oder Internet?

»Nahezu 50 Prozent konstatierten eine zunehmende Überwachung linker Systemkritiker durch Staat und Polizei, etwas mehr als ein Viertel (27 Prozent) befürchteten der Studie zufolge, dass Deutschland durch eine zunehmende Überwachung von Bürgern auf dem Weg in eine neue Diktatur sei.« Erstmal Glückwunsch für diese Realitätsnähe an die kleine Zahl der Befragten. Doch auch ohne weitere Lektüre sollte klar sein, dass die Studie zu dem konstruierten Gefahrbild Linksextremismus beiträgt; so kann Repression gerechtfertigt werden. Nichts wirklich neues:

»Die Wissenschaftler plädieren dafür, bei den Gewalttaten nicht mehr zwischen politisch „links“ und politisch „linksextrem“ zu differenzieren, sondern die Gewalttaten – anders als bisher geschehen – insgesamt darzustellen und aufzuschlüsseln.«

Eigentlich nur noch lächerlich, die herbeiphantasierten Kategorien sind ein weiteres Beispiel: »Während Linksradikale den Kapitalismus überwinden wollen, streben Linksextremisten an, die bürgerliche Gesellschaft zu zerstören und den Staat zu zerschlagen; sie wollen die Revolution.«

Doch genau so wird Stimmung gemacht. Am Ende sollte uns aber Mut bleiben, wenn die Zahlen der Studie nicht komplett an den Haaren herbeigezogen sind. Denn mit fast 20 Mio. Menschen kann schon was angefangen werden:
»Ein Fünftel der Bevölkerung (Ostdeutschland: 24 Prozent; Westdeutschland: 19 Prozent) hielt eine Verbesserung der Lebensbedingungen durch Reformen nicht für möglich und plädierte für eine Revolution.«

Es heißt also: Solidarität mit den Geflüchteten! Freiräume schaffen, gemeinschaftlich produzieren und Grenzen aufheben; Faschismus, Sexismus und Rassismus bekämpfen. Anarchie organisieren :) FU in die Tonne kloppen. Auf zum schönen Leben für alle!

 

Nachklapp

Hier noch die Langfassung der Pressemitteilung des mehrjährigen Forschungsprojektes zu „demokratiegefährdenden Potenzialen des Linksextremismus“ (aka rechtskonservatives Politpapier).

Immer mit dem Narrativ, dass es ja seit der Wiedervereinigung immer nur noch so viel um den „Rechtsextremismus“ ginge und die „Linksextremen„ vernachlässigt wären, die Medien schuld daran seien, dass »linksextreme Aktivitäten häufig in den Hintergrund rücken«, ja sogar manche böse Wissenschaftler_innen die Existenz des „Linksextremismus“ leugneten (d.h. das simple Bild der Studie dekonstruieren).

Der selbst definierte Gegensatz »echte Demokratie« vs Parlamentarische ist interessant, da sie also rein begrifflich linke Kritik verstehen und vielleicht anfangen könnten, nicht mehr Demokratie für sich zu proklamieren, sondern nur noch ein parlamentarisches System.

Der Schein der Neutralität wird durch Konjunktiv-Einschübe einer knappen Kritik des Extremismusbegriffes gewahrt, welche direkt darauf wieder kleingeredet wird. Hier der Pluralismus dort der Fanatismus. Keine Ahnung von was sie da eigentlich reden, Anarchismus wird mit »Die soziale Gleichheit aller Menschen ist wichtiger als die Freiheit des Einzelnen« in einen Topf geworfen. Kritik am nicht-funktionierenden Asylverfahren ist automatisch ein Indiz für „Linksextremismus“ gegen »die offene Gesellschaft«. Demokratiefeinlich sind der Studie nach alle Leute, die sehen können, dass hier Wähler_innen einfach nicht das Sagen haben und Deutschland eine gewisse Unreformierbarkeit attestieren.

»Darüber hinaus verschwimmen – anders als auf der rechten Seite des politischen Spektrums – die Trennlinien zwischen extremer und radikaler, aber demokratischer Linker, so dass Linksextremisten gleichsam unter dem Schutzschirm des gesamten linken Milieus stehen.«

Das hier Konstatierte zeigt, wie eine der Kernaussagen antifaschistischer Arbeit nicht verstanden wurde: Die radikale Rechte und die Mehrheitsgesellschaft sind eben nicht durch eine scharfe Trennlinie abgekoppelt, sondern vielmehr intrinsisch verknüpft.

Schluss: Hoffentlich kommt es zu einer Schließung des Forschungsverbundes SED-Staat an der FU!

(Hier lässt sich lustigerweise nachlesen, wie sogar aus einer verfassungstreuen Argumentation heraus die Studie als verfassungsfeindlich gesehen werden kann.)

Feb
19

Liebe Studis,

am 18.02. wurde ein Vortrag von Alexander Steen über die neuen Studienordnungen gehalten. Es ging um die Unterschiede, Vor- und Nachteile der neuen Studienordnungen und was beim Wechsel noch beachtet werden sollte. Informiert euch! Vielen Dank an Alex! Die Informationen sind im Zweifelsfall rechtlich nicht bindend. Für verbindliche Informationen (insbesondere für Spezialfälle) sollte der jeweilige Prüfungsausschuss konsultiert werden.

Die Vortragsfolien gibt es hier:

Protokoll während der Veranstaltung, dass Kommentare beinhaltet, die nicht in den Folien eingebettet sind:

Allgemeine Links

Für Bachelor-Studis

Für Master-Studis

Eure FSI

Okt
31

Liebe Erstis,

Wie schon im Rahmen der Erstiwoche angekündigt, veranstalten wir, die FSI Informatik und die FSI Psychologie, gemeinsam eine Erstifahrt.

Was tun wir da?
Vor allem gehts darum, dass ihr euch untereinander und uns kennen lernen könnt, und dass wir einfach zusammen ein nettes Wochenende verbringen.

Damit ihr euch nicht zu dolle langweilt, solls nebenbei auch noch ein paar kleine Workshops geben (die sind aber natürlich freiwillig). Von unserer Seite sind bisher z.B. welche zu Hochschulpolitik und kritischer Psychologie geplant, wenn ihr irgendwas beitragen könnt, z.B. eine Einführung in irgendeine exotische Sportart, wie man die Bäume/Pilze im Wald auseinanderhalten kann, und auch einfach was ihr letztes Jahr in Südamerika erlebt habt: Her damit! (Wir besprechen das am Mittwoch beim Vortreffen oder direkt vor Ort.)

Wichtig ist uns, dass wir alle Spaß haben und sich alle wohlfühlen. Das bedeutet insbesondere zwei Dinge:
1. auch wenn es Bier etc. gibt, soll das ganze keine reine Saufveranstaltung sein. Übertreibt es nicht!
2. Damit sich alle wohlfühlen können, tolerieren wir kein grenzüberschreitendes Verhalten und diskriminierende Aussagen (Homophobie, Rassismus, Sexismus, etc …). Dabei entscheidet die betroffene Person, wo ihre Grenzen sind. Wer sich nicht daran hält, werden wir in letzer Konsequenz rauswerfen!

Wann und wo?
Vom 7.11. (jemand da ist etwa ab 17, Essen ca. ab 20 Uhr) bis zum 9.11. (früher Nachmittag).

Wenn ihr nicht die ganze Zeit könnt, könnt ihr auch nur einen Teil der Zeit kommen. Bitte meldet euch aber auch dann an und kommt zum Vortreffen (s.u.), wir möchten wegen schlechter Erfahrungen keine Spontanbesucher, die am Samstagabend unangekündigt und angetrunken vor der Tür stehen.

Wir fahren in den „Kinderwald Tegeler Forst“, das ist kurz hinter dem U-Bahnhof Tegel im Wald.

Man kann dort einfach mit der BVG hinfahren, es wird gemeinsame Anreisegruppen geben, ihr könnt aber auch gerne alleine kommen. Details dazu in den nächsten Tagen hier.

Was kostet das?
Kostenbeteiligung 30€ für sämtliches Essen, alkoholfreie Getränke und die Miete vom Haus, dazu kommt ggf. noch was für Bier und Mate (das kaufen wir ein, wird aber per Strichliste abgerechnet).
Wenn ihr knapp bei Kasse seid und 30€ für euch zu viel sind, fahrt bitte trotzdem mit: Ihr könnt dann auch weniger bezahlen. Wir möchten das nicht überprüfen, sondern vertrauen euch da einfach, gebt uns dann ggf bei der Anmeldung einfach nur 20-25€.

Was soll ich mitbringen?
Schlafsack oder Bettwäsche, Zahnbürste, euer Semesterticket und was ihr sonst so für ein Wochenende im Grünen braucht. Wer hat: Bälle, Spiele, etc…! Für leckeres Essen, alkoholfreie Getränke und Bier ist gesorgt. Natürlich auch für alles andere drum herum. Nicht mitbringen sollst du deinen Laptop!

Anmeldung und Vortreffen
Wir machen am Mittwoch den 5.11. ein Vortreffen. Da werden wir ein paar organisatorische Dinge besprechen, danach ist es einfach ein normaler Kneipenabend. Wir möchten euch bitten, dort hinzukommen, aber wenn ihr da nicht könnt, dürft ihr trotzdem mit zur Erstifahrt :)

Mi, 5.11. 19:30h, in der Meuterei, Reichenberger Str. 58. U Kottbuser Tor (U1/8) oder U Görlitzer Park (U1).

Anmelden könnt ihr euch entweder direkt dort, oder im FSI-Raum (K08). (Bitte das Geld gleich mitbringen!)
Wer zuerst kommt, mahlt zuerst! (es gibt etwa 30 Plätze)

Fragen?
Kommt einfach im FSI-Raum vorbei (K08) oder schreibt uns ’ne Mail (fsi dings spline.de)

Mai
27

Liebe Studis!

Das Vortreffen, indem diverse Dinge besprochen wurden, fand heute statt.

Abreise

Wie schon erwähnt, findet die Sommerfahrt in Wernsdorf statt. Genauer gesagt im Tagungshaus Wernsdorf. Die exakten Adressdaten Anfahrtsbeschreibung findet ihr auf dieser Seite:

http://www.tagungshaus-wernsdorf.de/kontakt.htm

Weil es lustiger ist, zusammen mit Menschen zum Ort zu kommen, wurden und werden verschiedene Fahrgruppen gebildet, die zu verschiedenen Zeiten mit verschiedenenen Mittel (Fahrrard, ÖPV) an verschiedenen Orten abreisen werden.

Fahrgruppen

Für die entsprechenden Handynummern der Menschen, die die Fahrgruppen anbieten, fragt am Besten im FSI-Raum oder schaut auf die FSI-Mailingliste.

Fahrgruppe 1

17 Uhr am Heidelberger Platz
Wir fahren mit der S46 um 17.09Uhr vom Heidelbergerplatz los,
Richtung Königswusterhausen.
Die Bahn ist um 17.22Uhr am S-Bahnhof Neuköln.
Da kann man zusteigen.
Ich bin in dem ersten (vordersten) Wagon.

Fahrgruppe 2

21 Uhr am S-Bahnhof Neukölln.
Treffpunkt mittig auf dem Gleis.
Wer zu spät kommt bitte melden.

Fahrgruppe 3

15:00 Dahlem Dorf. Ich fahre um Punkt 15:01 Dahlem Dorf los
(bitte rechtzeitig vorher Anruf oder SMS, wer mit will.
Um 15:30 Uhr kann man am Ostkreuz zur Gruppe dazu stoßen
(bitteebenfalls vorher anrufen/smsn). Am besten warten diese
Menschen auf dem Gleis der S3 Richtung Erkner.

Fahrgruppe 4

18 Uhr Fahrradgruppe, Startpunkt S Neukölln. Weglänge 25km.
Wir treffen uns vorm Eingang an der Kreuzung
Die Gruppe fährt auch bei Regen, bei Gewitter aber nicht
unbedingt.

Wenn für euch nichts dabei ist, dann könnt ihr auch gerne selbstständig
anreisen.

Tagungshaus Wernsdorf
Neu Zittauer Straße 10
15713 Wernsdorf

http://www.openstreetmap.org/?mlat=52.37365&mlon=13.71106#map=19/52.37365/13.71106&layers=N

Die Bushaltestelle heißt Wernsdorf Schleuse. Busfahrer beim
Einsteigen Bescheid sagen, Wernsdorf Schleuse ist eine
Bedarfshaltestelle!

Essen

Das Essen ist veganisch und beim Frühstück auch vegetarisch und wird bestimmt sehr lecker sein :)

Workshops

Auf der Sommerfahrt werden verschiedene interessante und lustige Workshops angeboten, die es sicherlich Wert sind zu besuchen. Einige Workshops zu Themen wie Backen, Kritische Informatik, Theater, Sexualität, Hochschulpolitik, uvm. wurden schon angekündigt. Kommen lohnt sich also!

Freundliche Sommerfahrt mit freundschaftlichem Miteinander

Die Sommerfahrt ist u.a. dazu da, dass sich die Studis kennen lernen und Spaß haben. Obwohl für alkoholische Getränke gesorgt wird, deren Dosierung an sich selbst grundsätzlich jedem Menschen freigestellt sein sollte, ist die Sommerfahrt keine Saufveranstaltung. Grundsätzlich sollten alle Spaß haben. Achtet darauf! Falls es zu Konflikten wie z. B. Diskriminierungen kommt, sollten diese angegangen werden. Hierzu haben sich einige Studis bereit erklärt auf der Sommerfahrt nüchtern Konflikte zu lösen.

 

Also: Seid dabei und habt viel Spaß auf der diesjährigen Sommerfahrt!

Mai
21

Die Geflüchteten

Seit 1-2 Wochen hat eine aus den Lagern in Sachsen-Anhalt geflohene Gruppe von Refugees versucht für ihre Asylbelange zu demonstrieren. Es schien aussichtslos das für Sie in Sachsen-Anhalt ihre Situation um ihre Asylanträge verbessern könnte. Nach Hunger- und Durststreiks um den Alexanderplatz, haben die Menschen seit einigen Tagen vor der Gedächniskirche um Kirchenasyl gebeten. Nachdem die evangelische Kirche – anders als in Hamburg – dem nicht nachgekommen ist, hielten sie bis gestern eine genehmigte Mahnwache vor der Kirche ab. Der Senat hatte bis dato intern geklärt, dass eine Räumung nicht durchgeführt und das Versammlungsrecht der Demonstrierenden ernst genommen wird. Scheinbar hat Innensenator Henkel oder andere Verantwortliche nun auf eigene Faust ein Exzempel in Law & Order-Manier statuieren wollen und lies die Refugees wegen möglicher Residenzpflichtsverletzung zur Identititätsfeststellung verhaften. Angesicht der kommenden Europawahl wohl kein Zufall. Nach dieser wurden ein Großteil der Gruppe nach Sachsen-Anhalt deportiert und sitzt seitdem in erneuter Lagerisolation. Ein Aktivist scheint sogar von einer akuten Abschiebung bedroht zu sein und wurde von dem Rest der Gruppe getrennt. Er sitzt seitdem in einem Abschiebeknast. Diese inhumane Politik muss ein Ende haben!

Gegen jene unmenschliche Praxis von Polizei und Politik gibt es heute (21.05) eine Demonstration am Heinrichplatz um 21:00. Zeigt euch solidarisch und kommt vorbei um dieser Asylpolitik eure Meinung zu zeigen!

Mehr Infos auf:

Mai
20

Unruhig wird schon auf den Sitzen im Vorlesungssaal rumgeruscht,
wann kommt sie endlich, die Sommerfahrt?!

Nach einem Jahr Wartezeit ist es nun wieder soweit, es geht nach Wernsdorf
bei Königs Wusterhausen am Südost-Zipfel von Berlin. In der Sommerfahrt 2011
als das lokale Woodstock angekündigt, wollen wir auch dieses Jahr dem in nichts
nachstehen, ca. drei Tage Spiel und Spaß, vielfältige Workshops, selbstgemachtes
Essen, im See Baden gehen und am Lagerfeuer die Sterne beobachten.

Wer? FSI Psychologie, Mathe und Informatik
Wo? Tagungshaus Wernsdorf
Wann? Mi 28.5. – Sa 31.5. (Himmelfahrtswochenende)
Kosten? 25€ für alle Tage, 10€ für einen Tag, 20€ für zwei Tage. Verpflegung inkl. außer sowas wie Bier
Was soll ich mitnehmen? Badesachen, Bettzeug/Schlafsack, Sportsachen, wer Zelten möchte nimmt Zelt mit

Kommt bitte alle zum Vortreffen, um Dinge wie z.B. An- und Abreise, Essen, Allergien, spezielle Wünsche, etc. zu klären.

Vortreffen: Montag, 26.5. 18 Uhr im Theaterhof der FU – sagt anderen Bescheid!

Anmelden könnt ihr euch im FSI-Raum bei Dario und Marl oder einfach FSI-Menschen anfragen.

Ach ja, es herrscht während der Fahrt Laptopverbot. Wer sich traut, lässt auch das Smartphone zuhause. Damit sind gute Voraussetzungen für ein soziales Miteinander gegeben.

Feb
19

Die FSI Informatik und die Arbeitsgruppe Didaktik der Informatik freuen sich, für den 15. und 16. März die Rails Girls Berlin [1] und die Open Tech School [2] für einen Workshop zum Thema Webentwicklung am Fachbereich Mathematik/Informatik begrüßen zu können.

Innerhalb von zwei Tagen könnt ihr Einblicke in die Webentwicklung mit HTML, CSS und Ruby on Rails sammeln und gemeinsam in Kleingruppen eure erste kleine Anwendung realisieren. Nachdem in kompakten Vorträgen die Grundlagen erklärt werden, stehen euch erfahrene Programmierer*innen zur Seite und unterstützen euch bei der praktischen Umsetzung des frisch Gelernten.

Hinzu kommen spontane Kurz-Vorträge zu Themen, die sowohl Teilnehmer*innen als auch Coaches halten können. Wir freuen uns auf eure Ideen und laden euch ein, eure Ideen und Arbeit im Rahmen des Workshops vorzustellen.

Der Workshop richtet sich insbesondere an Studentinnen*, die wenig (oder gar keine) praktische Programmiererfahrung haben und erste Schritte in der Webentwicklung machen wollen. Das Arbeiten in Kleingruppen, geleitet durch erfahrene Ruby-Programmierer*innen, ermöglicht einen leichten Einstieg in die Thematik.

Weiterführende Informationen zum Workshop gibt es hier [3].

Die Anmeldung wird in den nächsten Tagen freigeschaltet.

Der Workshop beginnt am Samstag, den 15.03.2014, um 10:00 Uhr in der Takustraße 9 im Institut für Informatik. Am Sonntag liegt der Fokus ab 10:00 Uhr ganz auf Ruby (on Rails). Informationen zur Anfahrt gibt es auf den Seiten des Fachbereichs [4].

Für Vokü und Getränke ist gesorgt!

Wir freuen uns auf euch!

FSI Informatik, AG Didaktik der Informatik, Rails Girls Berlin, Open Tech School

[1] http://railsgirlsberlin.de/
[2] http://www.opentechschool.org/berlin/
[3] http://railsgirlsberlin.de/beginners-workshop-university-edition/
[4] http://www.mi.fu-berlin.de/fb/contact/location.html

Nov
04
Am Donnerstag, den 14.11.2013 um 18:00 Uhr veranstalten wir gemeinsam mit den kritischen Jurist_innen den Vortrag
„Informationelle Fremdbestimmung durch Polizeidatenbanken“. Im Seminarraum SR005 im Informatikinstitut der FU Berlin (Takustr. 9).
 
Der Veranstaltungstext folgt:
 
Informationelle Fremdbestimmung durch Polizeidatenbanken
Wie aus einzelnen Datenspuren absurde Verdachtskonstruktionen werden
 
Schon vor den Enthüllungen zu NSA, PRISM, Tempora und co wurden in Europa fleißig Daten gesammelt und ausgewertet. Wie europäische Polizeizusammenhänge ihre absurden Verdachtsmomente anhand von ausgetauschten Datenspuren konstruieren und welche konkreten Auswirkungen dies auf Betroffene haben kann, wird in diesem Vortrag anhand eines Fallbeispiels illustiert. Außerdem soll ein kurzer Überblick zu den datenschutzrechtlichen Instrumenten gegeben werden, um hierzulande das Recht auf informationelle Selbstbestimmung wahrzunehmen und gegen willkürliche Speicherung in Polizeidatenbanken vorzugehen.
Die Erfassung personenbezogener Daten und ihr Austausch zwischen europäischen Polizeibehörden, Geheimdiensten und anderen Stellen nimmt ständig zu. So pflegt zum Beispiel das Bundeskriminalamt umfangreiche Datensammlungen und Analysewerkzeuge, um politische Aktivist_innen ausfindig zu machen und einzuschüchtern. Eines dieser digitalen Hilfsmittel ist die Zentraldatei “PMK-links-Z”, mit der laut Errichtungsanordnung “das Erkennen von relevanten Personen, Personengruppierungen, Institutionen, Objekten und Sachen” sowie “das Erkennen krimineller Organisationen” verfolgt wird. Die darin gespeicherten Informationen stammen überwiegend aus Ermittlungsverfahren der Bundesländer, aber auch aus anderen Quellen: So ist kürzlich durch den Bericht des Bundesdatenschutzbeauftragten bekannt geworden, dass Anmelder_innen linker Versammlungen und Demonstrationen pauschal und ohne jeglichen Verdacht auf Straftaten rechtswidrig in dieser Datei gespeichert worden sind.
Aus derart manipulierten Datensammlungen reimen sich die Behörden dann Konstrukte von “kriminellen Vereinigungen” zusammen, um die Verfolgung emanzipatorischer Bewegungen oder einzelner Aktivist_innen zu begründen: Wer sich zum Beispiel in Bürgerrechtsgruppen gegen Überwachung engagiert oder auf europaweiten Grenzcamps gegen die rassistische Politik der EU demonstriert gilt als verdächtig und wird entsprechend gespeichert. Wenn Betroffene dann ihr Recht wahrnehmen und Auskunft über gespeicherte Daten verlangen, wird dies mit dem Vorwurf verweigert, “Dienstgeheimnisse des BKA” offenlegen zu wollen.