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Jul
09

Das Studierendenparlament der Freien Universität hat sich auf der letzten Sitzung für den Fortbestand von Spline ausgesprochen und ihr hierzu einstimmig eine Resolution angenommen.

Text der Resolution:

Mit Bedauern registrierte die Studierendenschaft der Freien Universität Entwicklungen am Institut für Informatik. Im Zuge der Bereitstellung von Büroflächen für Drittmittelmitarbeiter_innen läuft dort zum wiederholten Male ein studentisches Projekt Gefahr, die zum Fortbestand nötige Infrastruktur zu verlieren.

Das dort ansässige Studentische Projekt Linuxnetzwerke (Spline) trägt seit seiner Gründung sehr positiv zum Leben am Institut bei und hat inzwischen auch größte Bedeutung für verschiedenste Gruppen an der gesamten Universität erlangt. In vorbildlicher Zusammenarbeit werden bisher vom Institut Server aus den Altbeständen zur Verfügung gestellt und diese unentgeltlich von den Studierenden in ihrer Freizeit betreut.

Wertvolle Früchte dieser Zusammenarbeit waren bisher z.B. die Foren, wo viele Lehrveranstaltungen ihr offizielles Forum haben, über neunhundert Mailinglisten, die universitätsweit rege genutzt werden oder der Dienst pad.spline.de, der online das kollaborative Erstellen von Dokumenten ermöglicht.

Die Verdienste, die das Projekt für selbstbestimmtes und eigenmotiviertes Lernen leistet, ist in Zeiten verschulter Studiengänge und enger Prüfungsordnungen gar nicht hoch genug zu bewerten und wäre schon allein aus diesem Grund erhaltenswert. Von diesem Freiraum profitieren nicht nur die Studierenden selbst, sondern auch Zedat und andere IT-Bereiche der FU, die vielfach gern ihre Stellen mit Studierenden besetzen, die Vorerfahrungen im Umgang mit freier Software aus dem Projekt mitbringen.

Im Lichte dieser Leistungen und der bisherigen guten Zusammenarbeit stellt sich das Studierendenparlament der Freien Universität hinter die Forderung der studentischen Inititative. Wir hoffen, dass sich Fachbereich und Institut ihrer Verantwortung bewusst werden; wir bitten darum, die Bedeutung des Projektes anzuerkennen und fordern die Verantwortlichen auf im besten eigenen Interesse sowie im Interesse der gesamten Universität den Fortbestand des Projekts durch die Bereitstellung eines adäquaten Raums zu gewährleisten.

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